Newsblog

01. 03. 2017

KOMBI-TICKET an der Tageskasse des Tanzquartier Wien erhätlich um 22 Euro (statt 32 Euro) für

METTE INGVARTSEN
Speculations
 
MI 1. MÄRZ + DO 2. MÄRZ
19.30 h in TQW / Halle G
Österreichische Erstaufführung

 

+

MEG STUART
 
DO 20. APRIL + FR 21. APRIL
19.30 h in TQW / Halle G
Österreichische Erstaufführung
 
 

Mit Unterstützung der Regierung Flanderns 

 

22. 09. 2016

"Es liegt mir fern, einzelne Politiker zu belehren"

Interview mit Walter Heun, derStandard 21. September 2016

Standard: Das Sujet der neuen Tanzquartier-Werbelinie zeigt über dem Museumsquartier-Zentralgebäude groß den Schriftzug Ihres Hauses. Ist das ein Statement zu der seit Gründung des TQW im Jahr 2001 anhaltenden Debatte, ob da neben Kunsthalle und Halle E + G auch Tanzquartier stehen darf?
 
Heun: Der langersehnte Tanzquartier-Schriftzug an der Fassade der Winterreithalle ist seit zwei Wochen da!
 
Standard: Ein großer Sieg für Sie, oder?
 
Heun: Sagen wir’s so – jetzt wurde das eingelöst, was mir gleich bei meiner Ernennung 2008 versprochen wurde. Was dann kam, hatte die Absurdität eines „Buchbinder Wanninger“ von Karl Valentin und in etwa den Umfang der „Unendlichen Geschichte“. Nach einem Vermittlungsgespräch mit Kontrollbank-Chef Rudolf Scholten und dann auf Einsatz des Stadtratsbüros, also Stadtrat Mailath-Pokorny selbst und vor allem dessen Referent Dieter Boyer, der eine endgültige Version ausgehandelt hat, war es möglich den Schriftzug auf den Sims zu bekommen. Dafür bin ich dankbar.
 
Standard: 2009 sind Sie mit dem auf die Publikumsstruktur gemünzten Slogan „Wir erweitern den Kreis“ angetreten. Ist das gelungen?
 
Heun: Ja, schon. Wir haben mit verschiedenen Institutionen Kooperationen aufgezogen: dem Mumok, dem Leopold Museum, der TBA 21 oder der Tate Modern zum Beispiel. Publikumsstatistiken sind ja geduldig. Ich habe immer versucht, einen moderaten Umgang damit zu pflegen. Auslastungszahlen sind problematisch, weil es natürlich immer eine Frage von veranstalterischem Geschick ist, wie solche Zahlen aussehen.
 
Standard: Wie war die Auslastung des Tanzquartiers in der vergangenen Saison?
 
Heun: In der letzten Spielzeit hatten wir in 66 von 115 Vorstellungen eine hundertprozentige Auslastung, insgesamt waren 53.057 Besucher_innen da, und wir hatten eine Auslastung von 88 Prozent. Für mich war wichtig, dass wir ein offenes, fluktuierendes Publikum haben, verschiedene Publikumskreise erreichen und nicht nur für eine Community spielen. Das Tanzquartier hatte sich in der Stadt und international als Hardcore-Theoriehaus etabliert. Ich habe versucht, das Haus auf verschiedenen Ebenen unterschiedlich differenziert und lokal eben niederschwelliger zu kommunizieren und trotzdem die Linie zu verfolgen.
 
Standard: Könnten Sie diese Linie beschreiben?
 
Heun: Für mich war immer wichtig, die Positionierung des Tanzquartier Wien als den Ort in Europa fortzuführen, an dem künstlerische Forschung und Theorie betrieben wird, aber ihn auch neu als einen Ort der gesellschaftspolitischen Diskussion zu etablieren. Wir fragen: Wie ist Zusammenleben denkbar? Künstler_innen aus nichteuropäischen Regionen führen wir ein, ohne dass man sagt: „Jetzt schau ich mir mal ,das Fremde‘ an.“ Jetzt wird es noch einmal einen großen Fokus mit Künstler_innen vornehmlich aus dem arabischen Raum geben, in dem wir bündeln, was wir hier über die Jahre aufgebaut haben – in einer veränderten Ausgabe unseres Scores-Formats an zwei November-Wochenenden, also eher wie ein Festival.
 
Standard: Wie hat sich der zeitgenössische Tanz verändert, seit Sie das Tanzquartier übernommen haben?
 
Heun: Es ist immer schwierig zu verallgemeinern. Wir haben versucht mit den Künstler_innen weiterzuarbeiten, die das Haus in den acht Jahren vor meiner Intendanz mitgeprägt haben. Aber auch eine neue Generation aufzubauen. Uns ist  klargeworden, dass es einzelne Künstler gab, die dem Tanzquartier in seiner Dimension entwachsen sind. Zum Beispiel Boris Charmatz...
 
Standard: ...also eine finanzielle Frage?
 
Heun: Einerseits ja, wir können es uns gar nicht leisten, solche Künstler adäquat zu koproduzieren. Wir haben uns dann eher auf die spannende Generation danach konzentriert und diese jahrelang mit aufgebaut und international positioniert. Also statt Xavier Le Roy eher Eszter Salamon koproduziert, statt Charmatz eher Mette Ingvartsen. Auch Ian Kaler, den Bettina Kogler als erste bei Imagetanz gezeigt hat, Jefta van Dinther, Laurent Chetouane und Noé Soulier wurden durch uns eng begleitet. Amanda Piña & Daniel Zimmermann oder Deutinger & Navaridas und andere hiesige Künstler_innen vernetzten wir international – auch durch unsere Fördermodelle.
 
Standard: Wie steht die österreichische Tanzszene international da?
 
Heun: Mit einem Satz: Die österreichische Tanz- und Performanceszene ist, insgesamt international betrachtet, auf herausragendem Niveau – darunter Chris Haring, Philipp Gehmacher, Superamas, Milli Bitterli, Claudia Bosse, toxic dreams, Anna Mendelssohn und die vorher genannten. Die Künstler_innen hier waren diskursiv immer schon auf der Höhe der Zeit oder auch ein Stück weit voraus. Aber sie verstehen es heute noch einmal anders, ihr Denken in künstlerische Arbeiten umzusetzen. Ian Kaler war zum Beispiel letztens das Ereignis bei der Tanzplattform Deutschland.
 
Standard: Hätten Sie einen Ratschlag für die österreichische Kulturpolitik?
 
Heun: Es liegt mir fern einzelne Politiker zu belehren. Kulturpolitik sollte prinzipiell Rahmenbedingungen schaffen, innerhalb derer die Akteure erschließen können, wie ihre Arbeit qualitativ bemessen wird. Das heißt, ein klares System und eine Bewertungsgrundlage sind wichtig. Ebenso sollte sie nicht nur die Rahmenbedingungen definieren, sondern auch Möglichkeiten erweitern. Und dann, ganz wichtig: Transparenz der Entscheidungsprozesse.
 
Standard: Dem Tanzquartier ist ein Kuratorium vorgeschaltet. Aus welchen Personen besteht es derzeit?
 
Heun: Paradoxerweise weiß ich das gar nicht. Es gab wohl eine Restrukturierung, und ich bin noch nicht informiert, wer da jetzt neu drin ist.
 
Standard: Der Intendant eines Hauses darf dessen Kuratorium nicht kennen?
 
Heun: Das Kuratorium vorher kannte ich. Jetzt wurde es von der Stadt und der IG ausverhandelt, es soll wohl von fünf auf drei Personen reduziert werden. Insgesamt ist es hilfreich, wenn das Kuratorium auch Vorstellungen anschaut, sage ich mal dazu. Das Tanzquartier ist das einzige Haus der Theaterreform, das so ein Kuratorium hat. Es wäre gut, dieses System zu vereinheitlichen. Entweder haben alle so etwas oder man lässt das ganz.
 
Standard: Das Kuratorium schlägt Kandidaten für die Leitung vor. Welche Verantwortung hat es dabei?
 
Heun: Die Aufmerksamkeit der internationalen Welt der Performance, des Tanzes und auch des Theaters gegenüber dem Tanzquartier ist enorm. Allgemein sind Wechsel in der Leitung richtig. Aber ich bin der Meinung, dass so ein Haus jemand leiten muss, der nicht selbst Künstler ist. Eine der Aufnahmebedingungen für das European Dancehouse Network - EDN ist eine unhabhängige künstlerische Programmierung und nicht eine Situation, in der ein Künstler die eigenen Arbeiten produziert und dann auch noch Programm macht.
 
Standard: Worauf freut sich Walter Heun ab Juli 2017?
 
Heun: Zunächst werde ich wohl mein wunderbares Team sehr vermissen. Ich habe während meiner Tanzquartier-Intendanz dankenswerterweise auch meine Aufgaben mit JOINT ADVENTURES in München – z.B. das Nationale Performance Netz und die Tanzwerkstatt Europa – weitermachen können. Daneben freue ich mich auf mehr Zeit, und ich freue mich auf mein weiteres Leben hier in Wien zusammen mit einer wunderbaren Frau, die ich hier kennengelernt habe.
Ich habe also Wien einiges zu verdanken.
20. 09. 2016

Programmvorstellung durch Künstlerischen Leiter Walter Heun, Dramaturgin Gabrielle Cram und Leitung der Theorie Krassimira Kruschkova in TQW / Studios.

08. 07. 2016
CHOREOGRAPHIC SUMMER CAMP
DAS POST-GRADUIERTEN-PROJEKT IM TANZQUARTIER WIEN
 
Eine Kooperation des Tanzquartier Wien mit
IDA Institute for Dance Arts / Anton-Bruckner-Universität/Linz,
MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und
SEAD – Salzburg Experimental Academy of Dance
 
Der letzte Tag vom Choreographic Summer Camp CALIBRATE ist vorbei. Nach den morgendlichen Trainings von Adriana Cubides, Stephanie Cumming und Marta Navaridas folgte eine Lecture von Marlies Pucher über Selbst-Management. Dabei kam die Produktionsleiterin der Company Liquid Loft des Choreografen Chris Haring auf Verträge für freischaffende Tänzer_innen und die Verhandlungsmöglichkeiten der Vertragspartner_innen zu sprechen. Außerdem wurden die besonderen Problematiken der Steuererklärungen bei internationalen Tätigkeiten, die Versicherungssituation von freischaffenden Tänzer_innen und die bürokratischen Unterschiede zu anderen europäischen Ländern angesprochen. Dabei gab Marlies Pucher einen Einblick in die Aufgaben und der täglichen Praxis einer Produktionsleitung einer Company, welche mit vielen Gastspielen international tourt.  
 
 
Nach der Mittagspause folgten ein letztes Mal die Research-Labore mit den Choreograf_innen Paul Wenniger, Ian Kaler und Alix Eynaudi, welche am späten Nachmittag in einem kleinen Showing der in dieser Woche erarbeiten Bewegungsmaterialien mündeten.
 
Ausgewählte graduierte Tänzer_innen werden im September mit den einzelnen Choreograf_innen zusammenkommen und jeweils ein Stück erarbeiten, welches von DO 6. OKT bis SA 8. OKT um 19.30 h in TQW / Halle G zu sehen sein wird. Man darf jetzt schon sehr gespannt auf die vielversprechenden Talente sein und die Daumen drücken, dass alle einen guten Einstieg in das Berufsleben als Tänzer_in oder Choreograf_in finden werden.
 
 
07. 07. 2016
CHOREOGRAPHIC SUMMER CAMP
DAS POST-GRADUIERTEN-PROJEKT IM TANZQUARTIER WIEN
 
Eine Kooperation des Tanzquartier Wien mit
IDA Institute for Dance Arts / Anton-Bruckner-Universität/Linz,
MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und
SEAD – Salzburg Experimental Academy of Dance
 
 
Rio Rutzinger ist u.a. Künstlerischer Leiter der Workshops & Researchprogramme bei ImPulsTanz und hielt am dritten Tag des Choreographic Summer Camps einen Überblicks-Vortrag über die internationalen Trainings- und Residency-Möglichkeiten für Künstler_innen die im Bereich der performativen Künste und des zeitgenössischen Tanz tätig sind.
 
 
So wurden zu Beginn die Schwierigkeiten an voll ausfinanzierte Scholarships zu gelangen und Problematiken des Residency-Hoppings angesprochen. Danach wurden u.a. die Residency Konzepte von Ponderosa in Stolzenhagen, PACT Zollverein in Essen oder P.A.R.T.S. Summer Studios / Summer School in Brüssel und anderen vorgestellt. Besonders positiv vermerkte Rio Rutzinger die Modelle die von Künstler_innen selbst betrieben werden wie z.B. die Uferstudios für zeitgenössischen Tanz in Berlin oder PAF - Performing Arts Forum in St. Erme. Für junge Künstler_innen die sich für Residency-Plätze bewerben empfahl er nicht nur den Fokus auf die eigene Referenzen und den Lebenslauf zu legen, sondern vor allem der persönliche Komponente und Fragestellungen an das eigene Projekt, dass man während der Zeit erarbeiten möchte besondere Stellenwerte in der Bewerbung zu geben.
 
 
Auch die Research-Labore des Choreographic Summer Camps mit den Choreograf_innen Paul Wenniger, Ian Kaler und Alix Eynaudi haben ihren vorletzten Tag.
 
06. 07. 2016
CHOREOGRAPHIC SUMMER CAMP
DAS POST-GRADUIERTEN-PROJEKT IM TANZQUARTIER WIEN
 
Eine Kooperation des Tanzquartier Wien mit
IDA Institute for Dance Arts / Anton-Bruckner-Universität/Linz,
MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und
SEAD – Salzburg Experimental Academy of Dance
 
 
Die Lecture, die Caro Madl, Produktionsleitung des Kollektivs Superamas, heute am dritten Tag des Summercamp präsentierte, hatte den Titel Submission and application system in Austria and internationally / international coproduction partners / How do I write a concept?
Dabei ging sie detailliert auf die Strukturen und die europäischen Player des zeitgenössischen Tanzes ein. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Produktion künstlerischer Arbeiten und wie dazu Geld von diversen Seiten akquiriert werden kann.
 
 
Als Beispiel für die Struktur der in Österreich, Frankreich und Belgien ansässigen Superamas. Dabei kam sie auf Budgetierung, Unterschiede von Ko-Produktion und Kollaboration mit Institutionen, Konzept-Erstellung und staatliche Finanzierung und Fonds zu sprechen. Anhand der Produktion Youdream beschrieb Caro Madl internationales und europäisches Touring und die länderspezifischen Unterschiede. Danach kam sie auf Verpflichtungen der Künstler_innen und der möglichen Partner_innen zu sprechen und betonte eine ehrliche und direkte Kommunikation zwischen den verschiedenen Parteien bei frühen Gesprächen. Abschließend diskutierten die Graduierten über ihre aktuellen Projekte und die Schwierigkeiten die ersten Produktions-Partner­_innen zu finden.
 
 
05. 07. 2016
 
CHOREOGRAPHIC SUMMER CAMP
DAS POST-GRADUIERTEN-PROJEKT IM TANZQUARTIER WIEN
 
Eine Kooperation des Tanzquartier Wien mit
IDA Institute for Dance Arts / Anton-Bruckner-Universität/Linz,
MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und
SEAD – Salzburg Experimental Academy of Dance
 
 
Am zweiten Tag hielt Angela Glechner (Künstlerische Leitung & Geschäftsführung Szene Salzburg) eine Lecture über künstlerlische und ästhetische Entwicklungen in Europa.
Nach einer kurzen Einführung über die die Flemish Wave in den 80iger Jahren, die von Jan Fabre, Anne de Keersmaeker oder Wim Vandekeybus und ihrer neu proklamierten Körpersprache, wie auch der Erschließung neuer Orte geprägt waren und einer Verortung des Conceptual Dance in den 90iger und 2000er Jahren, zu dessen prominentesten Vertretern Jerome Bel und Xavier Le Roy gehören, zeichnete ehemalige Ko-Kuratorin des Internationalen Sommerfestivals Kampnagel Hamburg einen Überblick über die aktuellen Produktions- und Förderstrukturen in Europa mit besonderem Schwerpunkt auf Österreich.
 
 
Des Weiteren wurden die Strömungen, welche bereits seit ca. 10 Jahren vorherrschen, beschrieben: die Kooperationen von Institutionen, welche im Feld des zeitgenössischen Tanz und der performativen Künste tätig sind mit anderen (Kultur) Institutionen, sowie die programmatische Einbindung von Tanz und Performance in zeitgenössische Musik und Museen bzw. die wieder erstarkende Verschränkung mit den bildenden Künsten.
 
 
Ausgehend davon wurde die Arbeit von Philipp Gehmacher my shapes, your words, their grey (uraufgeführt in TQW / Halle G ) vorgestellt, welche auch für das Museum der Moderne Salzburg adaptiert wurde und im Rahmen des diesjährigen Sommerszene Salzburg Festivals gezeigt wurde.
 

 
Ein weiterer Schwerpunkt war die Kollaboration verschiedener Künstler_innen bzw. die Bildung von Kollektiven. Die Superamas, welche unter diesen Künstler-Label in verschiedenen Konstellationen an verschiedenen Orten in Europa tätig sind und nur ihren Kollektivnamen verwenden, stehen parallel mit ihrem Gruppen-Konzept zu dem vom The Loose Collective, bei dem die Mitglieder_innen auch als Solo- oder Duokünstler_innen an eigenen Werken arbeiten und in einer losen Gruppe für bestimmte Projekte wieder zusammenkommen bzw. gemeinsam mit einem Stück touren.
 
 
Besonders erwähnenswert sei auch (M)imosa von Cecilia Bengolea, François Chaignaud, Marlene Monteiro Freitas und Trajal Harrell, welches durch ganz Europa tourte – und auch verschiedene Kooperationen unter den Künstler_innen ermöglichte.

Danach kam Angela Glechner auf Jérôme Bels Projekt Gala zu sprechen, bei dem Tanzlaien und Professionelle Tänzer_innen, sowie Menschen mit unterschiedlichen Konditionen und kulturellen wie körperlichen Hintergründen gemeinsam einen Abend gestalten.
 
 
Abschließend wurden auch aktuelle Entwicklungen reflektiert wie z.B. die Einbildungen von volkstümlicher oder traditioneller Tänze wie bei Alessandro Sciarroni’s FOLK-S oder Sons of Sissy von Simon Mayer, die sich beide mit dem Bewegungs-Vokabular von Schuhplattler beschäftigen.
 
 
Oder die physisch fordernde aber gleichzeitig sehr konzeptionelle künstlerische Arbeit von Choreografen wie Jan Martens bei THE DOG DAYS ARE OVER oder Paula Rosolen‘s Aerobics! Ein Ballett in 3 Akten.

 
Fotos (c) Maiko Sakurai
04. 07. 2016
CHOREOGRAPHIC SUMMER CAMP
DAS POST-GRADUIERTEN-PROJEKT IM TANZQUARTIER WIEN
 
Eine Kooperation des Tanzquartier Wien mit
IDA Institute for Dance Arts / Anton-Bruckner-Universität/Linz,
MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und
SEAD – Salzburg Experimental Academy of Dance
 
Was? Wie? Und wohin? Sind die Grundsatzfragen im Übergangsvakuum von Post-Graduierung zu Berufseinstieg. Das Pilotprojekt Calibrate des Tanzquartier Wien kreiert eine Plattform des Kennenlernens, Austauschens und Heranführens an das professionelle Leben im Bereich der Performance und des zeitgenössischen Tanzes. In intensiver Zusammenarbeit in arbeitsnahen Researchlaboren treffen Absolvent_innen etablierter österreichischer Tanzinstitutionen – IDA (Institute for Dance Arts / Anton-Bruckner-Universität/Linz), MUK (Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien) und SEAD (Salzburg Experimental Academy of Dance) – auf die renommierten Choreograf_innen ALIX EYNAUDI, IAN KALER  und PAUL WENNINGER.
Das choreografischen Summer Camp vom 4. – 8. Juli im Tanzquartier Wien bildet die erste Phase des Projekts. Es wird trainiert, sich durch Vorträge, die von wichtigen Fachleuten der Szene gehalten werden, weitergebildet und in den choreografischen Labs die einzigartigen Praxen der Choreograf_innen kennengelernt.
 
Die zweite Phase findet im Herbst statt. Die Choreograf_innen arbeiten mit einer Auswahl der ehemaligen Studierenden an einer künstlerischen Produktion, die mit abschließenden Aufführungen in der Halle G im Oktober 2016 mündet. Ein idealer Abschluss, um von der Tanz- und Performance-Szene gesehen zu werden und damit einen guten Einstieg in den Beruf zu finden.
 
 
 
21. 06. 2016

Ausgeschrieben wird ein 6-monatiges Fellowship im Tanzquartier Wien, beginnend mit September 2016.
Das Fellowship bietet die Möglichkeit, nach dem Prinzip der Jobrotation
Einblicke in die konkreten Abläufe in den Bereichen Produktion / Theorie & Medienzentrum / Marketing in einem
der renommiertesten Häuser für zeitgenössischen Tanz und Performance zu erlangen, gegenwärtige internationale und nationale künstleris che Entwicklungen und Aktivitäten zu  erleben und aktiv an der Realisierung des Programms mit zu wirken.

Erwartet wird eine Anwesenheit von 40 Stunden, um einen transkulturellen Austausch mit dem Tanzquartier zu ermöglichen. Ebenso erwünscht ist eine produktive, kritische Auseinandersetzung mit der Institution aus migrantischer Perspektive, davon ausgehend, dass auch die Institution von dem Fellow "lernen" wird.
Diese Erfahrungen werden am Ende in einem max. 5-seitigen Bericht des Fellows zusammengefasst, der das Fellowship abschließt.

Das Fellowship ist mit 1400 Euro monatlich dotiert, für einen Zeitraum von 6 Monaten. Die
Auszahlung erfolgt durch kültüř gemma.

Qualifikationen/ Voraussetzungen
Interesse am zeitgenössischen Tanz-und Performanceschaffen
Englischkenntnisse in Wort und Schrift
MS-Office Kenntnisse
sehr gute allgemeine Computerkenntnisse
Freude an Organisation, Genauigkeit sowie Selbstständigkeit
Wohnsitz in Wien

Bewerbungsunterlagen und Einreichung
Zur Bewerbung ist Folgendes einzureichen:
Ein max. 1-seitiges Motivationsschreiben, aus dem klar hervorgeht, warum Sie sich für ein
Fellowship an genau dieser Institution bewerben.
Weiters eine max. 2-seitige Biografie, die durchaus nicht dem klassischen CV-Format entsprechen muss, also persönlich gestaltet werden  kann.

Einreichfrist läuft bis 8. Juli 2016.
Beginn des Fellowships ist der 1. September 2016.

Die Fellows werden vom Tanzquartier und der Leitung von kültüř gemma! gemeinsam ausgewählt.
Einreichungen und Anfragen an fellowship [at] kueltuergemma [dot] at

 

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