Editorial Jan/Feb 2019

 

Liebes Publikum,
Liebe Künstler*innen,

Achtung, dieser Text enthält Spoiler! Auch für das Tanzquartier Wien beginnt gerade ein neues Jahr. Was erwartet uns? Einer unserer Schwerpunkte im vor uns liegenden Jahr ist die Förderung und Präsentation von großen Ensemblearbeiten, da das künstlerische Schaffen der letzten Jahre in der lokalen freien Szene zur Vereinzelung und Verkleinerung neigte. Wir beginnen 2019 gleich mit zwei solchen Projekten – zum einen mit der Weltpremiere von Ian Kalers ON THE CUSP gemeinsam mit Cullbergbaletten und der Musik von Planningtorock, zum anderen mit einer Wiederaufnahme von Doris Uhlichs Produktion Every Body Electric nach fast genau einem Jahr. Im Verlauf des Jahres werden wir weitere Gruppenstücke, u. a. von Veza Fernández, Florentina Holzinger und Jefta van Dinther, zeigen. Und im Herbst 2019 bespielen wir die Halle E mit einer mächtigen lokalen Eigenproduktion.

Ende Jänner stürzen wir uns gleich in den ersten Themenschwerpunkt des neuen Jahres, Material Worlds. Der Untertitel Paint & Plaster, Dots & Tapes, Ropes & Chains verrät bereits die Bandbreite der Materialien, die in den beteiligten Arbeiten in Hülle und Fülle verwendet werden. Der Februar klingt mit einem Fokus auf lokale Kunstschaffende aus. Es erwarten uns eine neue Bühnenarbeit von Liquid Loft im Rahmen seiner Serie Foreign Tongues, ein Labor von Daniel Aschwanden, das seinen langen Arbeitszyklus zum Mythos des Hundemenschen abschließt, sowie ein Doppelabend mit Oleg Soulimenko und der Produktion des Trios Anna Prokopová, Costas Kekis und Andrea Gunnlaugsdóttir, an der  2018 beim Schwerpunkt Rakete zu arbeiten begonnen wurde. Kommen Sie vorbei!

Bettina Kogler (Künstlerische Leitung & Programm) & Christa Spatt (Programm)

 
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