Editorial Okt—Dez

 

Liebes Publikum, liebe Künstler_innen,

mit dem Abstand einer Sommerpause blicken wir auf intensive und spannende Monate zurück! Besonders in Erinnerung geblieben sind uns neben dem wöchentlichen Performanceprogramm z. B. die Labore zu Themen wie Improvisation oder die Texte im Rahmen unseres Magazins sowie das Mammutprojekt von Alexander Gottfarb, die TQW-Filiale in der Neustiftgasse 31, die noch bis Ende Jänner 2019 tagtäglich weiterläuft. Mit Spezialformaten stürzen wir uns auch gleich in die zweite Jahreshälfte 2018.

Eine Saisoneröffnung ist uns nicht genug. Wir machen lieber zwei. Wir starten mit einem Symposium in Kooperation mit der Kunsthalle Wien zum Thema Entfremdung, gefolgt von einer großen Bühnenarbeit von Amanda Piña, die sich einem präkolonialen, aber sehr gegenwärtigen Tanz im Grenzgebiet zwischen den USA und Mexiko widmet.

Im Herbst beschäftigen wir uns mit zwei Programmschwerpunkten. Einerseits geht es im Oktober und November beim Schwerpunkt Happiness um die zutiefst menschliche Suche nach Glück, die ganz unterschiedliche Formen annehmen kann. Das Spektrum reicht von archaischen Körperritualen der Glücksfindung bis hin zum süßlichen Glück, das uns der Kapitalismus verspricht.

Nahezu trocken wirkt hingegen auf den ersten Blick das andere Thema, das uns im November und Dezember begleiten wird – die Grammatik der Bühne. Sprache, Rhythmus, Dramaturgie, Abläufe, Komposition und Dekonstruktion – es geht der Bühne unter die Haut. Das neue Format TQW Explore hebt die Grenzen zwischen den Bereichen Training, Performance, Research, Theorie und Party auf.

Bettina Kogler (Künstlerische Leitung & Programm) & Christa Spatt (Programm)

 
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