168 stunden (a tribute to everyday life and franz erhard walther)

Claudia Bosse (DE/AT) / theatercombinat
Durational Performance
© Eva Würdinger 
Claudia
Bosse

lebt in Wien und Berlin und ist Künstlerin, Choreografin und künstlerische Leiterin von theatercombinat. Seit ihrem Studium der Theaterregie in Berlin arbeitet sie im Bereich des (experimentellen) Theaters zwischen Installation, (Raum-)Choreografie, urbaner Intervention und generiert politische Hybride als immer raumspezifische Settings für unterschiedliche Öffentlichkeiten. Claudia Bosse entwickelt international Installationen, Choreografien und Arbeiten für Museen, Architekturen, Theater sowie Stadträume. Sie unterrichtet, hält Vorträge, publiziert, nimmt an Researchprojekten teil und arbeitet kontinuierlich mit Künstler_innen und Theoretiker_innen verschiedener Genres zusammen. Bosse begreift/ergreift (den urbanen) Raum als Textur für choreografisches Material und poetische Subversion. Letzte Projekte: POEMS of the DAILY MADNESS, ein Singspiel; REENACTING THE ARCHIVE, FFT Düsseldorf, beide gemeinsam mit Günther Auer; EXPLOSION der STILLE, Wien; WITNESSING of the TREES, MITsp – museu da imigração, São Paulo; the last IDEAL PARADISE, Tanzplattform Essen, 2018.

claudiabosse.blogspot.co.at

Bettina
Vismann

arbeitete nach dem Architekturstudium in Stuttgart, London und Zürich in den Architekturbüros Sauerbruch Hutton und Suter+Suter und war u. a. Assistenzprofessorin für Architektur an der TU Berlin und der ETH Zürich. Sie zeigte ihre Arbeiten etwa bei der 9. Biennale für Architektur in Venedig und auf der Art Frankfurt (2002). Ausgehend von ihrer Lehrtätigkeit entwickelte Bettina Vismann Performance-Lectures, die sie u. a. im HKW Berlin und bei der 5. Berlin Biennale (2008) präsentierte. Seit 2001 arbeitet sie als freischaffende Architektin, gründete das Institut für Geschmack – ein Büro für Architektur und Interior Design – und führt ein Langzeitforschungsprojekt über Theorien zu Staub- und Abfallwirtschaft durch. Ihre Essays und Forschungen wurden mehrfach veröffentlicht.

 

 

 

 

 

theatercombinat

ist eine Kompanie zur Produktion unabhängiger Kunst-, Theater- und Performancearbeiten, geleitet von der Künstlerin und Regisseurin Claudia Bosse. Sie versammelt Schauspieler_innen, Performer_innen und Tänzer_innen sowie Theoretiker_innen, Sound- und Medienkünstler_innen, Architekt_innen, bildende Künstler_innen und Techniker_innen zur Erforschung und Umsetzung performativer Konzepte, die das Theater über seine Grenzen treiben und neue Weisen der Kommunikation mit dem Publikum, dem Raum und der Organisierung von Öffentlichkeit initiieren. Die Produktionen erschaffen innovative, experimentelle Aktions- und Wahrnehmungsräume zwischen Theater, Installation, Choreografie, Performance und Diskurs. Die immer raumspezifischen Arbeiten entstehen in Wien und Städten wie Tunis, Zagreb, Kiew, Bukarest, Prag, Düsseldorf, New York, Genf, Braunschweig, Hamburg, Podgorica oder Berlin und umfassen Stadtinterventionen, (chorische) Gesamtraumchoreografien, Tragödienkomplexe, politische Theaterhybride sowie Diskurse zu Theorien der Praxis.

theatercombinat.com

Claudia Bosse (DE/AT) / theatercombinat
Sa16.
Sa23. 
Jun
ab 17.30 Uhr nonstop/
Mollardgasse 14

„Ich möchte einen Ort des Verweilens, der Irritation, der Reflektion, der Anwesenheit, der Poesie der Möglichkeiten unseres Handelns eröffnen über die Dauer von 168 Stunden. Eine verwucherte, urbane Lücke im öffentlichen Raum von Wien, gerahmt vom bewohnten Häusern.“ — Claudia Bosse

Die Künstlerin Claudia Bosse und die Architektin Bettina Vismann leben 168 Stunden – sprich eine Woche lang – in einem installativen Setting auf den verwilderten Resten eines abgerissenen Hauses im Wiener Stadtraum. Während dieser Zeit verlassen die beiden Künstlerinnen den Ort nicht. Sie stellen sämtliche Handlungen ihres Alltags aus und beobachten zugleich schreibend ihre Umgebung. Ihr Tagesablauf folgt einem synchronen Score mit Schreibpraxis und nachmittäglichen Begegnungen – den poetic encounters – täglich um 17 Uhr. Mit textilen Objekten überschreiten sie das Wohnsetting, vermessen das Gelände und verhandeln über Objekte ihre Körper im Raum. Der Alltag der Umgebung verschränkt sich mit dem Alltag der Performerinnen. Sie nehmen die Bewegungen der Umgebung schreibend auf und veröffentlichen allabendlich nach Sonnenuntergang (ca. 21.20 Uhr) ihre täglichen Journale als Projektionen auf die angrenzenden Häuser. So entsteht ein Essay des städtischen Alltags.

168 stunden untersucht Rituale und Rhythmen des Alltags, deren Subversion durch poetische Verfahren sowie das Potenzial des Handelns und des Wiederholens von Routinen.

Werden Sie Teil der Live-Performance: Jeden Abend von 22 bis 23 Uhr besteht die Möglichkeit, eine der beiden Performerinnen in ihrem jeweiligen Wohnsetting zu besuchen und in einer One-on-One-Situation ins Gespräch zu kommen. Eintritt frei, Reservierung erforderlich unter +43-1-581 35 91

Credits

Konzept / Künstlerische Leitung / Raum
Claudia Bosse
Performance
Claudia Bosse, Bettina Vismann
Kommunikation
Vicky Klug
Assistenz
Dagmar Tröstler
Technische Leitung
Marco Tölzer
Produktionsleitung
Roma Janus
Eine Koproduktion von theatercombinat und Tanzquartier Wien. Mit Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien und der Bezirksvorstehung in Mariahilf. Dank an BIP Immobilien.
Claudia
Bosse

lebt in Wien und Berlin und ist Künstlerin, Choreografin und künstlerische Leiterin von theatercombinat. Seit ihrem Studium der Theaterregie in Berlin arbeitet sie im Bereich des (experimentellen) Theaters zwischen Installation, (Raum-)Choreografie, urbaner Intervention und generiert politische Hybride als immer raumspezifische Settings für unterschiedliche Öffentlichkeiten. Claudia Bosse entwickelt international Installationen, Choreografien und Arbeiten für Museen, Architekturen, Theater sowie Stadträume. Sie unterrichtet, hält Vorträge, publiziert, nimmt an Researchprojekten teil und arbeitet kontinuierlich mit Künstler_innen und Theoretiker_innen verschiedener Genres zusammen. Bosse begreift/ergreift (den urbanen) Raum als Textur für choreografisches Material und poetische Subversion. Letzte Projekte: POEMS of the DAILY MADNESS, ein Singspiel; REENACTING THE ARCHIVE, FFT Düsseldorf, beide gemeinsam mit Günther Auer; EXPLOSION der STILLE, Wien; WITNESSING of the TREES, MITsp – museu da imigração, São Paulo; the last IDEAL PARADISE, Tanzplattform Essen, 2018.

claudiabosse.blogspot.co.at

Bettina
Vismann

arbeitete nach dem Architekturstudium in Stuttgart, London und Zürich in den Architekturbüros Sauerbruch Hutton und Suter+Suter und war u. a. Assistenzprofessorin für Architektur an der TU Berlin und der ETH Zürich. Sie zeigte ihre Arbeiten etwa bei der 9. Biennale für Architektur in Venedig und auf der Art Frankfurt (2002). Ausgehend von ihrer Lehrtätigkeit entwickelte Bettina Vismann Performance-Lectures, die sie u. a. im HKW Berlin und bei der 5. Berlin Biennale (2008) präsentierte. Seit 2001 arbeitet sie als freischaffende Architektin, gründete das Institut für Geschmack – ein Büro für Architektur und Interior Design – und führt ein Langzeitforschungsprojekt über Theorien zu Staub- und Abfallwirtschaft durch. Ihre Essays und Forschungen wurden mehrfach veröffentlicht.

 

 

 

 

 

theatercombinat

ist eine Kompanie zur Produktion unabhängiger Kunst-, Theater- und Performancearbeiten, geleitet von der Künstlerin und Regisseurin Claudia Bosse. Sie versammelt Schauspieler_innen, Performer_innen und Tänzer_innen sowie Theoretiker_innen, Sound- und Medienkünstler_innen, Architekt_innen, bildende Künstler_innen und Techniker_innen zur Erforschung und Umsetzung performativer Konzepte, die das Theater über seine Grenzen treiben und neue Weisen der Kommunikation mit dem Publikum, dem Raum und der Organisierung von Öffentlichkeit initiieren. Die Produktionen erschaffen innovative, experimentelle Aktions- und Wahrnehmungsräume zwischen Theater, Installation, Choreografie, Performance und Diskurs. Die immer raumspezifischen Arbeiten entstehen in Wien und Städten wie Tunis, Zagreb, Kiew, Bukarest, Prag, Düsseldorf, New York, Genf, Braunschweig, Hamburg, Podgorica oder Berlin und umfassen Stadtinterventionen, (chorische) Gesamtraumchoreografien, Tragödienkomplexe, politische Theaterhybride sowie Diskurse zu Theorien der Praxis.

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