Tanz 
Radouan Mriziga

Akal

(The Earth)
Radouan Mriziga

wurde 1985 in Marrakesch geboren und lebt derzeit in Brüssel. 2014 entstand sein erstes, noch immer tourendes Solo 55, gefolgt von 3600 (2016), 7 (2017) und 0 (2019). In diesen Arbeiten setzt er sich mit Tanz durch das Prisma von europäischer wie auch islamischer Architektur auseinander. Seit 2019 hat Mriziga eine Trilogie von Werken entwickelt, die von der Kultur und der Geschichte der Amazigh, der Ureinwohner*innen Nordafrikas, inspiriert ist. Von 2017 bis 2021 war er Artist in Residence am Kaaitheater in Brüssel, von 2021 bis 2025 ist er Artist in Residence bei deSingel in Antwerpen.

Credits

Konzept, Choreografie Radouan Mriziga Von und mit Dorothée Munyaneza Bewegungsübersetzung Maïté Minh Tâm Jeannolin, Sondos Belhassen Unterstützung Research Esther Severi, Hajar Ibnouthen Szenografisches Konzept Estelle Gautier, Tewa Barnosa, Radouan Mriziga Visual Artist Tewa Barnosa Lichtdesign Estelle Gautier, Tewa Barnosa Technik Estelle Gautier Kostümbild Lila John Produktion A7LA5 In Zusammenarbeit mit Something Great Eine Koproduktion von Radouan Mriziga mit deSingel, Antwerpen, Kaaitheater, Brüssel, Tanzquartier Wien, PACT Zollverein, Essen, Festival de Marseille, Walker Art Center, Minneapolis, Wexner Center for the Arts, Columbus, Contemporary Arts Center Cincinnati und C-Mine, Genk Distribution, Tourmanagement Something Great Gefördert von De Vlaamse Overheid

Mit Unterstützung von 

Akal

(The Earth)
Rituale, traditionelle Tänze, Architektur, Geschichtenerzählen, Gesang, Poesie, Rap: In Akal kommt alles in einem intimen choreografischen Raum zusammen und eröffnet einen Blick auf eine unterdrückte Vergangenheit, der von einer inklusiveren Zukunft träumen lässt.

Kann Choreografie die Lücken in unserem historischen Gedächtnis schließen? Akal (tamazight für Erde) ist das dritte Stück einer Trilogie, in der Radouan Mriziga sich von den Erkenntnissen der Imazighen, dem indigenen Volk Nordafrikas, inspirieren lässt. Deren mündliche Kultur wurde jahrhundertelang ignoriert, aber für Mriziga enthält sie den Keim für eine neue Zukunft. Im Mittelpunkt jedes Teils der Trilogie stehen mythologische Frauenfiguren, die die Kultur der Amazigh verkörpern und schützen.

Gemeinsam mit der ruandischen Choreografin, Tänzerin und Sängerin Dorothée Munyaneza zelebriert Mriziga in Akal die Kraft der altägyptischen Göttin Neith, die mit Geburt und Tod assoziiert wird und die Seelen der Toten in die Unterwelt führt. Rituale, traditionelle Tänze, Architektur, Geschichtenerzählen, Gesang, Poesie, Rap: In Akal kommt alles in einem intimen choreografischen Raum zusammen und eröffnet einen Blick auf eine unterdrückte Vergangenheit, der von einer inklusiveren Zukunft träumen lässt.

Radouan Mriziga

wurde 1985 in Marrakesch geboren und lebt derzeit in Brüssel. 2014 entstand sein erstes, noch immer tourendes Solo 55, gefolgt von 3600 (2016), 7 (2017) und 0 (2019). In diesen Arbeiten setzt er sich mit Tanz durch das Prisma von europäischer wie auch islamischer Architektur auseinander. Seit 2019 hat Mriziga eine Trilogie von Werken entwickelt, die von der Kultur und der Geschichte der Amazigh, der Ureinwohner*innen Nordafrikas, inspiriert ist. Von 2017 bis 2021 war er Artist in Residence am Kaaitheater in Brüssel, von 2021 bis 2025 ist er Artist in Residence bei deSingel in Antwerpen.

Credits

Konzept, Choreografie Radouan Mriziga Von und mit Dorothée Munyaneza Bewegungsübersetzung Maïté Minh Tâm Jeannolin, Sondos Belhassen Unterstützung Research Esther Severi, Hajar Ibnouthen Szenografisches Konzept Estelle Gautier, Tewa Barnosa, Radouan Mriziga Visual Artist Tewa Barnosa Lichtdesign Estelle Gautier, Tewa Barnosa Technik Estelle Gautier Kostümbild Lila John Produktion A7LA5 In Zusammenarbeit mit Something Great Eine Koproduktion von Radouan Mriziga mit deSingel, Antwerpen, Kaaitheater, Brüssel, Tanzquartier Wien, PACT Zollverein, Essen, Festival de Marseille, Walker Art Center, Minneapolis, Wexner Center for the Arts, Columbus, Contemporary Arts Center Cincinnati und C-Mine, Genk Distribution, Tourmanagement Something Great Gefördert von De Vlaamse Overheid



Mit Unterstützung von 
28.01./
29.01.
Fr/​Sa
19.30 Uhr
70 Min.
28.01./
29.01.
Fr/​Sa
19.30 Uhr
70 Min.
TQW Halle G
€ 20/15/10

Zutrittsregelung: 2G (geimpft oder genesen). Das Tragen einer FFP2-Maske für die gesamte Dauer des Besuchs ist verpflichtend.

 
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