Negotiations

Alexander Gottfarb (SE/AT)
Tanz & Performance
Alexander Gottfarb Negotiations Negotiations Alexander Gottfarb Negotiations Alexander Gottfarb Negotiations Alexander Gottfarb
© Kati Göttfried  
Alexander
Gottfarb

schloss 2003 sein Studium an der Stockholmer Ballettakademie ab. Der in Wien lebende Schwede arbeitet als Tänzer für Choreografen wie Elio Gervasi, Iztok Kovač und Chris Haring / Liquid Loft. Er ist Gründungsmitglied der Formation The Loose Collective. Alexander Gottfarb interessiert sich seit seinen frühen Arbeiten besonders für Bewegungen, die politisch (Political Movements, 2010) oder religiös (Moved by Faith, 2011) motiviert sind.

Dafür arbeitet der Tänzer und Choreograf mit Repetition und Transformation, mit Disziplin und Erschöpfung. In seiner 72-stündigen Soloperformance A Matter of Belief (2016) begann er zu erforschen, wie Glaube und Motivation die Art und Weise verändern können, wie Bewegungen ausgeführt werden, und damit sein Körpergedächtnis als Tänzer neu zu betrachten. In Together (2017) wurde das Solo zu einem Trio erweitert. Negotiations bringt diese beiden Arbeiten letztlich in eine neue Größenordnung.

Alexander Gottfarb (SE/AT)
Do01. 
Mär
10–18 Uhr/
Neustiftgasse 31

täglich bis 26. Jan 2019
1018 Uhr

“I’m fascinated by duration in performance and by the blur that time makes of the borders between art and life. What starts as art becomes something else.“ — Tim Etchells

Ein Jahr lang bespielt Alexander Gottfarb mit Negotiations ein Geschäft in der Neustiftgasse 31. In dieser Filiale des TQW werden abwechselnd zehn Tänzer_innen verschiedener Generationen täglich zu den üblichen Geschäftszeiten von 10 bis 18 Uhr performen – Tanzen ist schließlich echte Arbeit. Dieses Mammutprojekt ist die dritte Performance des schwedischen Choreografen, die sich mit den Beziehungen zwischen Bewegung und Glaubenssystemen auseinandersetzt.

Dabei nimmt Negotiations die Form eines öffentlichen sozialen Rituals an, das die Praxis der Zusammenarbeit, des Dialogs und des Austauschs untersucht. Die Bewegungen oszillieren zwischen erkennbaren, ikonischen Gesten und abstrakten Mustern. Negotiations lädt das Publikum – vor allem aber auch zufällige Passant_innen – dazu ein, nach eigenem Ermessen in der Tanzfiliale zu verweilen und vor allem immer wiederzukommen. In einem Jahr ergeben sich viele Gelegenheiten, diese Arbeit unter immer wieder anderen Parametern wahrzunehmen. Schließlich bietet die Aufführung an einem dunklen Montagnachmittag im Winter eine ganz andere Erfahrung als an einem heißen Sonntagmorgen im Sommer.

Im März mit Raúl Maia, Charlotta Ruth, Nanina Kotlowsky, Soraya Emery

Credits

Konzept und Choreografie
Alexander Gottfarb
Tänzer_innen
Sophie Augot, Alex Deutinger, Pawel Dudus, Soraya Emery, Alexander Gottfarb, Katharina Illnar, Nanina Kotlowsky, Raul Maia, Anna Maria Nowak und Charlotta Ruth
Dramaturgie
Guy Cools
Licht
Peter Thalhamer
Musik
Guenther Berger, Sophie Augot, Alexander Gottfarb, Raul Maia
Komposition
Guenther Berger
Eine Koproduktion von Tanzquartier Wien und Kunstverein Archipelago. Mit Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien und der Kunst- und Kultursektion des Bundeskanzleramts Österreich.
Alexander
Gottfarb

schloss 2003 sein Studium an der Stockholmer Ballettakademie ab. Der in Wien lebende Schwede arbeitet als Tänzer für Choreografen wie Elio Gervasi, Iztok Kovač und Chris Haring / Liquid Loft. Er ist Gründungsmitglied der Formation The Loose Collective. Alexander Gottfarb interessiert sich seit seinen frühen Arbeiten besonders für Bewegungen, die politisch (Political Movements, 2010) oder religiös (Moved by Faith, 2011) motiviert sind.

Dafür arbeitet der Tänzer und Choreograf mit Repetition und Transformation, mit Disziplin und Erschöpfung. In seiner 72-stündigen Soloperformance A Matter of Belief (2016) begann er zu erforschen, wie Glaube und Motivation die Art und Weise verändern können, wie Bewegungen ausgeführt werden, und damit sein Körpergedächtnis als Tänzer neu zu betrachten. In Together (2017) wurde das Solo zu einem Trio erweitert. Negotiations bringt diese beiden Arbeiten letztlich in eine neue Größenordnung.

 
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