Arbeit und Entfremdung

Präsentationen & Podiumsdiskussion
Michael Hirsch (DE) / Andreas Rumpfhuber (AT)
Theorie
Andreas Rumpfhuber © Katharina Šoškić 
Michael
Hirsch

ist Privatdozent für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Siegen. Er lebt als freier Autor und Dozent in München. Jüngere Buchveröffentlichungen: Logik der Unterscheidung. 10 Thesen zu Kunst und Politik (2015); Die Überwindung der Arbeitsgesellschaft. Eine politische Philosophie der Arbeit (2016); Symbolische Gewalt. Politik, Macht und Staat bei Pierre Bourdieu (2017, Mitherausgeber), Es gibt ein richtiges Leben im falschen. Philosophische Aphorismen (2018, erscheint demnächst)

Andreas
Rumpfhuber

ist Architekt und Architekturtheoretiker in Wien. Im Rahmen von Publikationen, Forschungsprojekten und Workshops – oft im internationalen Kontext – beleuchtet er Phänomene wie die Arbeitswelt, den Wohnbau oder Fragen der Nachverdichtung der Stadt. Rumpfhuber ist zur Zeit Gastprofessor am Institut für Städtebau der TU Wien.

Michael Hirsch (DE) / Andreas Rumpfhuber (AT)
Fr05. 
Okt
17–21 Uhr/
TQW Halle G

In deutscher Sprache

Do/Fr € 5 Einheitspreis
Sa € 2 Einheitspreis
3-Tagespass € 10

Tickets an der Abendkasse der Kunsthalle Wien erhältlich. Eintritt frei mit TQW Card Gold und Kunsthalle Jahresticket.

Im Rahmen von Antarktika. Ein Symposium zum Thema Entfremdung

Michael Hirsch: Emanzipatorische Entfremdungskritik. Überlegungen aus Sicht eines humanistisch-feministischen Neomarxismus

Der Vortrag fragt nach der Aktualität und der Relevanz des Entfremdungsbegriffs, wobei die Intention zugleich eine sozialphilosophische und eine politische ist. Zunächst soll der klassische Begriff der Entfremdung ausgehend von Marx‘ Frühschriften skizziert werden. In einem zweiten Schritt werden die Positionen des Neomarxismus des 20. Jahrhunderts (Marcuse und Adorno) beleuchtet werden. Abschließend soll ein Blick auf die scheinbare Aufhebung von Entfremdung in zeitgenössischen „verwilderten“ Arbeitsregimen geworfen werden.


Andreas Rumpfhuber: Einhegungen des Widerspruchs: Die Bürolandschaft und ihr zeitgenössisches Erbe

Gegenwärtig werden wir Zeuge eines Revivals und einer zeitgenössischen Neu-Interpretation und Variation der Bürolandschaftsgestaltung: Sei es SANAAs „Landscape“ ( – im buchstäblichsten Sinne –) für das Rolex Learning Center in Lausanne, sei es Frank Gehrys Facebook Open Plan Office in Paolo Alto, California, oder OMAs Springer Campus Design in Berlin, um nur einige besonders prominente Beispiele zu nennen. Diese neue Welle von Projekten in der Tradition der Bürolandschaft gibt Anlass zu einer neuerlichen Betrachtung des Konzepts: Welche andere Vision von Arbeit setzt es dem Befund der entfremdeten Arbeit entgegen?

Michael
Hirsch

ist Privatdozent für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Siegen. Er lebt als freier Autor und Dozent in München. Jüngere Buchveröffentlichungen: Logik der Unterscheidung. 10 Thesen zu Kunst und Politik (2015); Die Überwindung der Arbeitsgesellschaft. Eine politische Philosophie der Arbeit (2016); Symbolische Gewalt. Politik, Macht und Staat bei Pierre Bourdieu (2017, Mitherausgeber), Es gibt ein richtiges Leben im falschen. Philosophische Aphorismen (2018, erscheint demnächst)

Andreas
Rumpfhuber

ist Architekt und Architekturtheoretiker in Wien. Im Rahmen von Publikationen, Forschungsprojekten und Workshops – oft im internationalen Kontext – beleuchtet er Phänomene wie die Arbeitswelt, den Wohnbau oder Fragen der Nachverdichtung der Stadt. Rumpfhuber ist zur Zeit Gastprofessor am Institut für Städtebau der TU Wien.

 
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