Bilder der Freiheit

Jörg Heiser
Theorie
Jörg Heiser
Jörg
Heiser

ist Kunstkritiker, Kurator und Musiker. Er hat eine Professur an der Fakultät Bildende Kunst der Universität der Künste in Berlin inne und ist dort Dekan und geschäftsführender Direktor des Instituts für Kunst im Kontext. Er arbeitete zwanzig Jahre als Redakteur für das Kunstmagazin frieze. Seit 1997 schreibt er für die Süddeutsche Zeitung, zudem für Die Republik, Art Agenda usw.

Zu seinen Büchern zählen Plötzlich diese Übersicht. Was gute zeitgenössische Kunst ausmacht (Ullstein/Claassen, 2007), Doppelleben Kunst und Popmusik (Fundus/Philo Fine Arts, 2016), zuletzt Freiheit ist kein Bild (Textem/Edition Uhlenhorst Hamburg, 2021). Seit 2004 Kurator diverser Gruppenausstellungen (u. a. Romantic Conceptualism, Kunsthalle Nürnberg und Bawag Foundation Wien, 2007/08, Katalog), zuletzt Co-Kurator der Busan Biennale 2018 in Südkorea. Das zweite Album der Band La Stampa, deren Mitglied er ist, erschien 2018 bei Vinyl Factory, London.

Jörg Heiser
Fr21. 
Mai
18 Uhr/
Zoom

In deutscher Sprache

Anmeldung: registration@tqw.at

Bilder der Unfreiheit kennen wohl alle, aber was ist mit Bildern der Freiheit? Und wo geht es in heutigen Bildern und Kunstwerken um eine Freiheit, die ein wirkliches Versprechen wäre? Schon die Frage erscheint provokant, entfaltet sich ein engagiertes politisches Selbstverständnis doch ganz überwiegend im Modus der Kritik. Monumente wie die New Yorker Freiheitsstatue jedenfalls scheinen als glaubhafte Symbole nicht mehr zu taugen. Jörg Heiser fahndet in seinem aktuellen Buch Freiheit ist kein Bild nach Bildstrategien, die den Gemeinsinn jener fördern, die uneins sind mit dem, was an den bestehenden Verhältnissen unterdrückerisch und unfrei ist. Die den Vortrag begleitenden Zeichnungen des Künstlers Oscar Chan Yik Long bitten die Geister von Freiheit und Unfreiheit zum Tanz. 

Jörg
Heiser

ist Kunstkritiker, Kurator und Musiker. Er hat eine Professur an der Fakultät Bildende Kunst der Universität der Künste in Berlin inne und ist dort Dekan und geschäftsführender Direktor des Instituts für Kunst im Kontext. Er arbeitete zwanzig Jahre als Redakteur für das Kunstmagazin frieze. Seit 1997 schreibt er für die Süddeutsche Zeitung, zudem für Die Republik, Art Agenda usw.

Zu seinen Büchern zählen Plötzlich diese Übersicht. Was gute zeitgenössische Kunst ausmacht (Ullstein/Claassen, 2007), Doppelleben Kunst und Popmusik (Fundus/Philo Fine Arts, 2016), zuletzt Freiheit ist kein Bild (Textem/Edition Uhlenhorst Hamburg, 2021). Seit 2004 Kurator diverser Gruppenausstellungen (u. a. Romantic Conceptualism, Kunsthalle Nürnberg und Bawag Foundation Wien, 2007/08, Katalog), zuletzt Co-Kurator der Busan Biennale 2018 in Südkorea. Das zweite Album der Band La Stampa, deren Mitglied er ist, erschien 2018 bei Vinyl Factory, London.

 
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