Chasing a Ghost

Alexandra Bachzetsis
Tanz & Performance
© Mathilde Agius 
Alexandra
Bachzetsis

ist eine Grenzgängerin zwischen darstellender und bildender Kunst, zwischen kritischer Recherche und Tanz. Der Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind meist Populärkultur, Massenmedien oder Internetphänomene.

Dabei verhandelt sie wie die erotische, affektive und mikropolitische Macht der Geste zurückerobert werden kann. Sowohl die Tate Modern, die Documenta 14, das MoMA NY, das Art Institute Chicago und das Centre Pompidou koproduzierten ihre letzten Arbeiten.

alexandrabachzetsis.com

Alexandra Bachzetsis
Fr24./
Sa25. 
Apr
19.30 Uhr/
TQW Halle G
 
     
  • Fr 24. Apr
  • Sa 25. Apr
€ 20/15/10 Wahlabo

90 Min, keine Pause

Alexandra Bachzetsis schöpft in ihren Bühnenarbeiten aus Kunstgeschichte, Mode, Musik, Film oder Popkultur und projiziert diese auf den Körper. Anhand dieser Methodik des Zitierens seziert die Künstlerin wie unsere Körper in den heutigen zunehmend polarisierenden Diskussionen um Identität und Körperpolitik benutzt bzw. aktiviert werden können. Den choreografischen Archetyp des Duetts in Frage stellend, inszeniert Bachzetsis in ihrem jüngsten Stück Chasing a Ghost diverse Doppelgänger aus Körpern, Sounds, Räumen und Bildern, in einem Spektrum aus Gewalt und Begierde. Im Zentrum dieser Dualität steht der Begriff des Unheimlichen – „the uncanny“: ein entfremdetes Phänomen in einem scheinbar wohlbekannten Kontext. The uncanny verweist aber auch den potentiellen Akt der Transgression. Unsere unterdrückten Impulse und unser Unterbewusstsein können jederzeit in die jeweilige Realitätserfahrungen einbrechen.

Chasing a Ghost umfasst eine Choreografie für fünf Tänzer*innen (einschließlich der Künstlerin selbst), eine von zwei Pianist*innen live gespielte Originalmusikpartitur, und ein Bühnensetting aus Bewegungen und Bewegtbildern. Trotz ihrer ständigen Beziehung zueinander, werden die Verbindungen dieser Elemente absichtlich gestört. So verwandelt Bachzetsis das Duett in beunruhigende Abbilder und die Bewegung zwischen zwei Körpern in ein ewiges folie-à-deux, das schonungslos den eigenen Blick auf andere und uns selbst herausfordert.

Credits

Konzept, Choreografie
Alexandra Bachzetsis
Kollaboration Konzept, Bühne
Sotiris Vasiliou
Kreation, Performance
Alexandra Bachzetsis, Johanna Willig-Rosenstein, Owen Ridley-DeMonick, Gabriel Schenker, Sotiris Vasiliou
Musikarrangement, Performance
Simon Bucher, Mischa Cheung
Soundkonzept
Lies Vanborm
Kurator
Hendrik Folkerts
Dramaturgie
Dorota Sajewska
Kostümdesign, Fashiondesign
Léa Dickely, Hung La / Kwaidan Edition
Kostümdesign, Konzeptionelle Beratung, Recherche
Christian Hersche
Kostümdesign Styling
Priska Morger, Eva Bühler
Kommunikationsdesign
Julia Born
Fotografie
Mathilde Agius
Erste Fotoassistenz
Andreas Warren Matti
Zweite Fotoassistentenz
Fabienne Watzke
Haar, Make-up Shooting
Stephanie Kunz
Technische Leitung, Lichtdesign
Patrik Rimann
Tontechnik
Jonas Häni
Technischer Toursupport
Matyas Bokor
Management
Anna Geering
Produktion
Association All Exclusive, Anna Geering, Daphni Antoniou
Tourmanagement
Daphni Antoniou
Im Auftrag von
The Art Institute of Chicago
Gefördert durch die Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Zürich, dem Kanton Zürich und der Pro Helvetia - Schweizer Kulturstiftung, der Ernst und Olga Gubler-Hablützel-Stiftung, der Stanley Thomas Johnson-Stiftung, dem Migros-Kulturprozent, der Sophie und der Karl Binding Stiftung.
Eine Koproduktion von Art Gallery of Ontario; Mudam Luxemburg; PACT Zollverein, Essen; Tanzquartier Wien; Bundeskunsthalle Bonn; Julidans, Amsterdam; Gessnerallee Zürich. Die Koproduktion wird im Rahmen des Programmers’ Fund of Reso – Dance Network Switzerland, unterstützt von Pro Helvetia – Swiss Arts Council. Sachsponsoring: Yamaha Pianos, bereitgestellt von Yamaha Artist Services, New York; Kwaidan Editions, London.

Weiterer Dank an Cynthia Leung, Edward Traskowski, Paul B Preciado, Adam Szymczyk, Verena Bachzetsis, Jannis Tsingaris, André Desponds, Aphroditi Antoniou, Raphael Hefti und Li Tavor.
Alexandra
Bachzetsis

ist eine Grenzgängerin zwischen darstellender und bildender Kunst, zwischen kritischer Recherche und Tanz. Der Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind meist Populärkultur, Massenmedien oder Internetphänomene.

Dabei verhandelt sie wie die erotische, affektive und mikropolitische Macht der Geste zurückerobert werden kann. Sowohl die Tate Modern, die Documenta 14, das MoMA NY, das Art Institute Chicago und das Centre Pompidou koproduzierten ihre letzten Arbeiten.

alexandrabachzetsis.com

 
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