Maybe the way you made love twenty years ago is the answer?

Christine Gaigg / 2nd nature (AT)
Tanz & Performance
Christine Gaigg Maybe the way you made love twenty years ago is the answer?
© Raphael Brand 
Christine
Gaigg

studierte Philosophie in Wien und Choreografie an der SNDO Amsterdam. Nach ihrer langjährigen Kollaboration mit Komponisten Neuer Musik (u. a mit Bernhard Lang zur Erforschung einer Loop-Grammatik, Maschinenhalle#1, Eröffnung steirischer herbst 2010) beschäftigt sie sich in den letzten Jahren mit dem Genre „Bühnenessay“, in dem sie in unterschiedlichen Formaten

gesellschaftspolitische Themen so umsetzt, dass eine Spannung zwischen körperlich-emotionalen und reflektierend-analytischen Momenten entsteht. Dazu zählen neben Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? (2014) noch DeSacre! Pussy Riot meets Vaclav Nijinsky (2013), untitled (look, look, come closer) (2015) über virale Kriegsbilder und CLASH (2016) über Homophobie als Auslagerung von Selbsthass.

Christine Gaigg / 2nd nature (AT)
Do12./
Fr13. 
Apr
19.30 Uhr/
TQW Halle G

Restkarten an der Abendkassa

 

In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln

Ab 16 Jahren

2014 brachte Christine Gaigg Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? heraus – ein Bühnenessay, gegründet auf einem Konzept der Entblößung, choreografiert aus somatischer Tanzpraxis, persönlichen Erinnerungen und Beobachtungen zum gesellschaftlichen Stellenwert von Sexualität, ein aus der Sicht einer Nutznießerin der sexuellen Revolution geschriebenes Manifest. Die damaligen medialen Splitter waren z. B. #aufschrei, Julian Assange und das schwedische Sexualstrafrecht oder Kunstzensur von unten an amerikanischen Universitäten. Die Wiederaufnahme ist eine Gelegenheit, Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? gewissermaßen als historisches Dokument zu betrachten und davon ausgehend die Veränderungen der gesellschaftlichen Normen in letzter Zeit, u. a. im Zusammenhang mit der #metoo-Debatte, näher zu beleuchten. Dies geschieht direkt nach der Vorstellung im Rahmen der Podiumsdiskussion This is where we are now, wo Philosoph_innen über das neue Framing, in dem das Thema Sexualität verhandelt wird, sprechen. In den zwei darauffolgenden Tagen gibt es mit Meet eine performative Fortsetzung im intimen Format.

Wegen Krankheit kann Eva Illouz nicht an der Podiumsdiskussion „This is where we are now“ am12.4 teilnehmen. Es diskutieren Christine Gaigg und Peter Stamer.

Trailer ansehen

 

Credits

Konzept, Choreografie, Text
Christine Gaigg
Mit
Adriana Cubides, Christine Gaigg, Florian Lenz, Petr Ochvat, Anna Prokopová
Bühne und Licht
Philipp Harnoncourt
Elektroakustische Beratung
Florian Bogner
Klangregie
Peter Plessas
Kostüme
Dorothea Nicolai
Dramaturgische Beratung
Wolfgang Reiter
Bühnenbau
Reinhard Hermann
Übertitel
Monika Kalitzke
Produktionsleitung
Eva Trötzmüller
Produktionsassistenz
Eva Sommer
Fotos
Raphael Brand
Eine Koproduktion von 2nd nature mit steirischer herbst und Tanzquartier Wien.
Christine
Gaigg

studierte Philosophie in Wien und Choreografie an der SNDO Amsterdam. Nach ihrer langjährigen Kollaboration mit Komponisten Neuer Musik (u. a mit Bernhard Lang zur Erforschung einer Loop-Grammatik, Maschinenhalle#1, Eröffnung steirischer herbst 2010) beschäftigt sie sich in den letzten Jahren mit dem Genre „Bühnenessay“, in dem sie in unterschiedlichen Formaten

gesellschaftspolitische Themen so umsetzt, dass eine Spannung zwischen körperlich-emotionalen und reflektierend-analytischen Momenten entsteht. Dazu zählen neben Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? (2014) noch DeSacre! Pussy Riot meets Vaclav Nijinsky (2013), untitled (look, look, come closer) (2015) über virale Kriegsbilder und CLASH (2016) über Homophobie als Auslagerung von Selbsthass.

 
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