Climatic Dances

Endangered Human Movements Vol. 5
Amanda Piña / nadaproductions
Tanz
© nadaproductions 
Amanda
Piña

begreift ihre Performances als zeitgenössische Rituale, in denen die ideologische Trennung zwischen Moderne und Tradition, Mensch, Tier und Pflanzen, Natur und Kultur aufgehoben wird. Dabei verhandelt die mexikanisch-chilenisch-österreichische Choreografin, Tänzerin und Kulturarbeiterin die Entkolonialisierung Kunst.

Der Schwerpunkt ihrer Choreografien liegt auf der politischen und sozialen Kraft von Tanz, den Piña als sozio-ökologische Bewegung interpretiert. Neben ihrem Interesse, Kunst jenseits von Produktlogiken zu entwickeln, steht die Erforschung neuer Rahmenbedingungen zur Schaffung sinnlicher Erfahrungen im Zentrum ihrer Arbeit.

nadaproductions.at

 
Fr26. 
Mär
20 Uhr/
Zoom
 
     
  • Fr 26. Mär
Vermittlung

Amanda Piña

Artist Talk

Vermittlung

In einem Zoom-Live-Talk erläutert Choreografin Amanda Piña im Gespräch mit der Kulturtheoretikerin und Kuratorin Elke Krasny Bezugspunkte ihrer...

Amanda Piña / nadaproductions
Do25.
So28. 
Mär
19.30 Uhr/
Online

Verfügbar bis So, 28. März, 19.30 Uhr

+++ Die Performance wird hier 72 Stunden lang als kostenloses Video-on-Demand verfügbar sein +++

„These dances are in fact creative social devices to visualize and intervene into socio-environmental relations, stressing the interdependence between all life forms in this mountainous region.“ — Alessandro Questa

Climatic Dances ist der fünfte Teil von Amanda Piñas Langzeitrecherche* zum gegenwärtigen Verlust der kulturellen und biologischen Vielfalt des Planeten. Den Ausgangspunkt bilden zwei Tänze aus dem Hochland von Puebla in Mexiko, die vom Volk der Masewal im Kontext von Klimawandel und exzessivem Bergbau getanzt werden. Die beiden Tänze Tipekajomeh und Wewentiyo stehen am Anfang einer Reise in die Tiefen der Berge. Was die moderne Wissenschaft als Geologie bezeichnet, soll wieder magisch aufgeladen werden.

Amanda Piña erforscht die Entwicklung der Vorstellungen von der Erde im Laufe der Zeit und durch verschiedene historische Genealogien und Ontologien hindurch. Piñas biografische Landschaft, ein bestimmter Berg in den Zentralanden in Chile, der heute von neoextraktiven Kräften zerstört wird, transformiert sich in dem Stück zu einem Ort, an dem Leid und Wut, Trauer und Protest geteilt werden.

* Endangered Human Movements ist ein seit 2014 laufendes Langzeitprojekt, das sich mit menschlichen Bewegungspraktiken beschäftigt, die seit Jahrhunderten auf der ganzen Welt kultiviert werden.

Credits

Künstlerische Leitung, Choreografie
Amanda Piña
Choreografie, Übertragung
Juan Carlos Palma
Liveperformance
Cristina Sandino, Denise Palmieri, Amanda Piña, Juan Carlos Palma
Musik, Soundkomposition
Christian Müller
Integrales Design, Bühnenbild, Lichtdesign
Michel Jimenez
Kostüme (Performance)
Julia Trybula
Dramaturgisches Feedback
Daniel Zimmermann
Video-Mapping
Xavier Gibert Mateu
Research, Theorie
Alessandro Questa, Amanda Piña, Juan Carlos Palma
Research Praktiken
Cristina Sandino, Juan Carlos Palma, Amanda Piña
Video (Film)
Amanda Piña
Produktion, Schnitt (Video)
Isabella Strehlau
Performance (Film)
Juan Carlos Palma, Alessandro Questa, Studierende der National School of Folkloric Dance of Mexico (ENDF)
Kostüme (Film)
Danza de Tejoneros y de Negritos, Privatsammlung Alessandro Questa, Axel Giovanni Castañeda Morales, Ariana Castellanos
Internationale Distribution, Tourmanagement
Something Great (Berlin)
Senior Advisor
Marie-Christine Barrata-Dragono
Managment
Angela Vadori (SMart)
Eine Produktion von nadaproductions mit Museo Universitario el Chopo, Mexiko-Stadt, Tanzquartier Wien, deSingel, Antwerpen.
Amanda Piña / nadaproductions wird gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien, vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport und von FONCA Programa Nacional de Creadores Escénicos. Mit Unterstützung von Mexikanische Botschaft in Österreich, The National School of Folkloric Dance of Mexico (ENDF), Skånes Dansteater (Malmö), DAS THIRD – Amsterdam University of the Arts und La Caldera (Barcelona) in Form einer Residency.
Amanda
Piña

begreift ihre Performances als zeitgenössische Rituale, in denen die ideologische Trennung zwischen Moderne und Tradition, Mensch, Tier und Pflanzen, Natur und Kultur aufgehoben wird. Dabei verhandelt die mexikanisch-chilenisch-österreichische Choreografin, Tänzerin und Kulturarbeiterin die Entkolonialisierung Kunst.

Der Schwerpunkt ihrer Choreografien liegt auf der politischen und sozialen Kraft von Tanz, den Piña als sozio-ökologische Bewegung interpretiert. Neben ihrem Interesse, Kunst jenseits von Produktlogiken zu entwickeln, steht die Erforschung neuer Rahmenbedingungen zur Schaffung sinnlicher Erfahrungen im Zentrum ihrer Arbeit.

nadaproductions.at

 
Fr26. 
Mär
20 Uhr/
Zoom
 
     
  • Fr 26. Mär
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Amanda Piña

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In einem Zoom-Live-Talk erläutert Choreografin Amanda Piña im Gespräch mit der Kulturtheoretikerin und Kuratorin Elke Krasny Bezugspunkte ihrer...

 
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