Consul und Meshie

Antonia Baehr, Latifa Laâbissi & Nadia Lauro (DE/FR)
Performance
© Nadia Lauro 
Antonia
Baehr

lebt und arbeitet als Choreografin, Performerin, Filmemacherin und bildende Künstlerin in Berlin.

Ihre Stücke zeichnen sich durch eine nichtdisziplinäre Arbeitsweise aus, die die Fiktion des Alltäglichen und die Fiktion des Theaters untersucht.

make-up-productions.net

 
 
Latifa
Laâbissi

studierte zeitgenössischen Tanz in Frankreich und am Cunningham Studio in New York. In ihren Arbeiten bringt sie verschiedene Perspektiven jenseits der Bühne auf die Bühne und gestaltet so eine anthropologische Landschaft aus Geschichten, Charakteren und Stimmen.

Tänzerische „Codes“ werden gestört durch widerspenstige Körper, alternative Geschichten und zeitgezeichnete Materialcollagen.

figureproject.com

 
 
 
 
Nadia
Lauro

ist bildende Künstlerin und Bühnenbildnerin und bewegt sich mit ihrem Schaffen seit mehreren Jahrzehnten in unterschiedlichen Zusammenhängen wie Theater, Landschaftsarchitektur und Museum.

Mit ihren Bühnenbildern, Environments und künstlerischen Installationen gestaltet sie neue Formen des Sehens und des Zusammenseins.

nadialauro.com

Antonia Baehr, Latifa Laâbissi & Nadia Lauro (DE/FR)
Do04./
Fr05. 
Okt
18–21.30 Uhr/
Kunsthalle Wien

Der Eintritt ist im Tagesticket zum Symposium enthalten. Kommen und Gehen jederzeit möglich.

Englisch/Französisch/
Arabisch/Deutsch

Im Rahmen von Antarktika. Ein Symposium zum Thema Entfremdung

„Monkeys and apes have a privileged relation to nature and culture for western people: simians occupy the border zones between those potent mythic poles. In the border zones, love and knowledge are richly ambiguous and productive of meanings.“ — Donna Haraway, Primate Visions, 1989

Die beiden Schimpans_innen Consul und Meshie lebten Anfang des 20. Jahrhunderts unter Menschen und betrachteten sich schließlich selbst als solche. Antonia Baehr und Latifa Laâbissi eignen sich ihre Identitäten frei inspiriert von den Biografien der beiden historischen Figuren an: Haarig und freizügig, unverschämt und schamlos, gut angezogen und anzüglich, besetzen diese beiden Hybride eine visuelle Installation von Nadia Lauro, die sich in der Kunsthalle Wien einnistet. Vom freigestellten Innenraum einer Limousine aus stellen sich Consul Baehr und Meshie Laâbissi für die Dauer von mehr als drei Stunden zur Schau, während das Publikum nach Belieben kommt und geht. Sie geraten außer Kontrolle und kontrollieren sich, richten sich gegenseitig ab. Sie zerschmettern Phrasen populistischer Reden, kannibalisieren Posen und ikonische Tänze, sticken feministische Parolen, deren gebügelte Weis(s)heit alles andere als unschuldig ist. Que(e)r zu Zeiten, Räumen, Rastern stellen Consuls und Meshies unmögliche Präsenzen die Gewalt von Zuschreibungen infrage, Kategorien wie Natur/Kultur, Mann/Frau, das Selbst und der*die Andere.

Credits

Konzept & Performance
Antonia Baehr, Latifa Laâbissi
Visuelle Installation
Nadia Lauro
Kostüme
Antonia Baehr, Latifa Laâbissi, Nadia Lauro
Licht- und Sounddesign
Carola Caggiano
Adminstration & Diffusion
Alexandra Wellensiek / make up productions & Fanny Virelizier, Charlotte Cancé / Figure Project
Design Spiel „French Theory Memory“
Hilà Lahav
Dank an
Vinciane Despret, Donna Haraway, Les Laboratoires d’Aubervilliers, Melanie Poppe, Rayna Rapp, Constanze Schellow, Emilia und Kathrin Schlosser, Mia Sellmann, das Team von HAU Hebbel am Ufer, Jean-Yves und Danielle Auvray
Eine Koproduktion von Figure Project / make up productions mit HAU Hebbel am Ufer, Le Magasin des horizons (Grenoble), Xing/Live Arts Week VII (Bologna). Gefördert durch Hauptstadtkulturfonds und Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Antonia
Baehr

lebt und arbeitet als Choreografin, Performerin, Filmemacherin und bildende Künstlerin in Berlin.

Ihre Stücke zeichnen sich durch eine nichtdisziplinäre Arbeitsweise aus, die die Fiktion des Alltäglichen und die Fiktion des Theaters untersucht.

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Latifa
Laâbissi

studierte zeitgenössischen Tanz in Frankreich und am Cunningham Studio in New York. In ihren Arbeiten bringt sie verschiedene Perspektiven jenseits der Bühne auf die Bühne und gestaltet so eine anthropologische Landschaft aus Geschichten, Charakteren und Stimmen.

Tänzerische „Codes“ werden gestört durch widerspenstige Körper, alternative Geschichten und zeitgezeichnete Materialcollagen.

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Nadia
Lauro

ist bildende Künstlerin und Bühnenbildnerin und bewegt sich mit ihrem Schaffen seit mehreren Jahrzehnten in unterschiedlichen Zusammenhängen wie Theater, Landschaftsarchitektur und Museum.

Mit ihren Bühnenbildern, Environments und künstlerischen Installationen gestaltet sie neue Formen des Sehens und des Zusammenseins.

nadialauro.com

 
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