Dance & Future

Lecture + Panel-Diskussion
20 Years of TQW – Past / Present / Future
Theorie
 
Jennifer
Lacey

ist eine in Paris und Stockholm lebende US-amerikanische Tänzerin und Choreografin, die kontinuierlich an einer Neuverhandlung der künstlerischen Produktionsmethoden arbeitet. Dabei entstehen Stücke, die zwar immer auf Tanz basieren, aber nicht immer wie Tanz aussehen. Laceys Arbeiten entwerfen zudem eine erfinderisch-spielerische Hermeneutik von Körpern und deren Umgebung und entstehen oft in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen.

Lacey nimmt dem Tanz das Spektakuläre und kehrt stattdessen die vielfältigen Möglichkeiten hervor, die das Performative manifestieren, bewirken und kommunizieren kann. Ihre Werke wurden international in Theatern, Museen, Galerien, Workshops und Publikationen produziert und inszeniert. Sie erhielt ein Doris Duke Impact Fellowship und ein Guggenheim-Stipendium. Derzeit leitet Lacey den Masterstudiengang Choreografie an der SKH / Uniarts Stockholm und ist Mitglied des zweiten Jahrgangszyklus von DAS Third!.

20 Years of TQW – Past / Present / Future
Fr05. 
Nov
17 Uhr/
TQW Studios
Eintritt frei

Reservierungspflicht – Zählkarte ab drei Tagen vor der Veranstaltung im Webshop erhältlich.

In englischer Sprache

Q & A im Anschluss an die Panel-Diskussion

Wohin entwickeln sich zeitgenössischer Tanz und Performance? Wie wird der Tanz der Zukunft aussehen, welchen Tanz wünschen wir uns, welchen brauchen wir?

Artistic Keynote-Lecture
Jennifer Lacey: Unnamed Future Project

„Es ist fast wie ein Witz. Oder vielleicht kein Witz, sondern nur eine merkwürdige Geschichte. Wie ein Traum, den man jemandem zu erzählen versucht, der*die aber kein Interesse daran hat. Ich habe geträumt, dass das TQW mich beauftragt hat, eine Performance über die Zukunft der Performance zu machen, und 13 Jahre später kam die gleiche Einladung erneut. Ich liebe das TQW. Im Grunde habe ich hier vor zwanzig Jahren meinen Abschluss gemacht. Und ich bin dankbar, sodass ich immer ‚Ja, gern‘ zu einer Einladung sagen werde, besonders wenn der Auftrag etwas ist, das ich wirklich nicht verstehe. Als mir diese unmögliche Frage zum ersten Mal gestellt wurde, bestand meine Antwort in einer Performance mit dem Titel Gattica, die ich immer noch von Zeit zu Zeit aufführe, da sie sich als überraschend zeitlos erwiesen hat. Wenn ich in die sehr nahe Zukunft (und nicht in ‚die Zukunft‘) blicke, um zu sagen, was ich im November tun werde, kann ich mir nicht vorstellen, dass ich nicht in die Vergangenheit zurückkehre, um Richtung Zukunft zu denken, was bereits nach einer sehr komplexen Choreografie aussieht. Wahrscheinlich werde ich die Frage ‚austanzen‘ und das Publikum um Hilfe beim Eintauchen in die Zukunft bitten. Ganz wie beim Versuch, jemandem, der*die nicht wirklich zuhört, einen Traum zu erzählen.“– Jennifer Lacey

Paneldiskussion

Teilnehmer*innen
Ligia Lewis
(Choreografin und Tänzerin)
Moritz Majce (Choreograf und bildender Künstler)
Julia Müllner (Performerin)
Ana Vujanovic (Kuratorin und Autorin)

Moderation
Anna Leon (TQW Theorie)

 

Jennifer
Lacey

ist eine in Paris und Stockholm lebende US-amerikanische Tänzerin und Choreografin, die kontinuierlich an einer Neuverhandlung der künstlerischen Produktionsmethoden arbeitet. Dabei entstehen Stücke, die zwar immer auf Tanz basieren, aber nicht immer wie Tanz aussehen. Laceys Arbeiten entwerfen zudem eine erfinderisch-spielerische Hermeneutik von Körpern und deren Umgebung und entstehen oft in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen.

Lacey nimmt dem Tanz das Spektakuläre und kehrt stattdessen die vielfältigen Möglichkeiten hervor, die das Performative manifestieren, bewirken und kommunizieren kann. Ihre Werke wurden international in Theatern, Museen, Galerien, Workshops und Publikationen produziert und inszeniert. Sie erhielt ein Doris Duke Impact Fellowship und ein Guggenheim-Stipendium. Derzeit leitet Lacey den Masterstudiengang Choreografie an der SKH / Uniarts Stockholm und ist Mitglied des zweiten Jahrgangszyklus von DAS Third!.

 
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