Danza Permanente & Captiva

DD Dorvillier &  Zeena Parkins
Tanz & Konzert
Danza Permanente © Thomas Dunn 
DD
Dorvillier

untersucht in ihrer künstlerischen Praxis die komplexe Beziehung zwischen Abstraktion, Geste, Publikum, Verkörperung, Sprache, Wahrnehmung und Sinnlichkeit. 2010 zog Dorvillier nach Frankreich, nachdem sie zuvor über 20 Jahre in New York gelebt und gearbeitet hatte. Ihre Arbeiten umfassen No Change or „freedom is a psycho-kinetic skill” (2005), Nottthing Is Importanttt (2007), Danza Permanente (2012), A catalogue of steps (ein seit 2013 andauerndes Projekt), Diary of an Image (2014), Extra Shapes (2015) und Only One of Many (2017). Ihre Arbeiten touren durch Europa und die USA. Dorvillier erhielt mehrere Auszeichnungen, u. a. The Doris Duke Performing Artist Award. Dieses Jahr eröffnete sie gemeinsam mit dem Komponisten Sébastien Roux La Corvette, einen Ort für Forschung und Experimente im Bereich Tanz und Musik in Burgund, Frankreich.

humanfuturedancecorps.org

Zeena
Parkins

arbeitete bereits mit Björk, Yoko Ono, Sonic Youth, Fred Frith, Ikue Mori, Elliott Sharp und Butch Morris u. a. zusammen. In ihrer Praxis erfindet sie das Instrument als „Klangmaschine grenzenloser Kapazität“ neu. Bisher baute Parkins drei verschiedene, jeweils einzigartige Versionen ihrer elektronischen Harfe und konnte so die Sprache der akustischen Harfe dank ihres kreativen Umgangs mit Spieltechniken und technischen Bearbeitungen erweitern.  Zeena Parkins’ Kollaborationen und ihre langfristigen Arbeitsbeziehungen mit Choreograf*innen sind der Hauptfokus in ihrer Arbeit als Soundkünstlerin. Sie erhielt drei New York Bessie Awards für Arbeiten mit Jennifer Monson, John Jasperse, DD Dorvillier und Neil Greenberg. Außerdem kollaborierte sie mit Filmemacher*innen wie Abigail Child, Daria Martin, Mandy McIntosh und Cynthia Madansky.

zeenaparkins.com

DD Dorvillier &  Zeena Parkins
Do21./
Fr22. 
Nov
19.30 Uhr/
TQW Halle G
 
     
  • Do 21. Nov
  • Fr 22. Nov
€ 20/15/10 Wahlabo

Dauer der Performance: 60 Minuten

Als Ludwig van Beethoven vor fast zwei Jahrhunderten sein Streichquartett Nr. 15 in a-Moll op. 132 in Wien schrieb, war der Komponist beinahe vollständig taub. Für Danza Permanente übertragen Choreografin DD Dorvillier und Komponistin Zeena Parkins kompositorische Strukturen und klangliche Qualitäten der Partitur in tänzerische Bewegungen. Die vier Tänzer*innen sind dabei jeweils einem der vier Instrumente zugeordnet. Bis in die feinsten Nuancen folgt die Choreografie der musikalischen Notation und verwebt die tänzerischen Stimmen zu einem dichten und dynamischen Bewegungsstrom. Die Tänzer*innen sind sichtbare Musik, ohne dass die Musik hörbar erklingt.

Die New Yorker Multiinstrumentalistin Zeena Parkins ist eine Pionierin der zeitgenössischen Harfenmusik. Im zweiten Teil des Abends stellt sie ihre jüngste Komposition Captiva im Tanzquartier Wien vor. Die Captiva-Stücke basieren auf einem System einfacher Regeln, die in ihrer Kombination unbegrenzte Möglichkeiten der musikalischen Entfaltung bieten. Einem kosmischen Muster folgend bereitet jeder einzelne Klang Raum für den nächsten. Captiva entwickelt sich mit jedem Konzert weiter, es enthält alle vergangenen Versionen und verweist bereits auf zukünftige.

Credits

Choreografie, Konzept
DD Dorvillier
Akustik, Musikregie, Analyse
Zeena Parkins
Entstanden mit den Performer*innen
Fabian Barba, Nuno Bizzaro, Walter Dundervill, Naiara Mendioroz 
Performer*innen der Wiederaufnahme
Katerina Andreou, Liza Baliasnaja, Sébastien Chatellier, Walter Dundervill
Künstlerische Beraterin, Probenassistentin
Heather Kravas
Lichtdesigner
 Thomas Dunn
Kostüm
 Michelle Amet
Technische Leitung
Jeff Englander, Nicolas Barrot (Wiederaufnahme)
Soundguru
 Sébastien Roux
Projektmanager
Milka Djordjevich
Europäisches Management
 Colin Pitrat, Laura Aknin (Wiederaufnahme)
Die Wiederaufnahme 2019 ist eine Koproduktion von human future dance corps mit Le Pacifique CDCN Grenoble – Auvergne-Rhône-Alpes, CCN Caen, CCN Orléans, CCN Rillieux-la-Pape, CND Centre national pour la danse. Danza permanente (2012) ist eine Koproduktion von human future dance corps mit Les Rencontres chorégraphiques internationales de Seine-Saint-Denis (Bagnolet), The Kitchen (New York), STUK Kunstencentrum (Leuven), CNDC-Angers, PACT Zollverein (Essen).
Mit Produktionsunterstützung von The MAP Fund, der von der Doris Duke Charitable Foundation und der Andrew W. Mellon Foundation gefördert wird, von FUSED, einem Programm von National Dance Project / New England Foundation for the Arts, Kulturservice der französischen Botschaft in New York und FACE (Französisch-amerikanischer Austausch). Unterstützt von der Doris Duke Charitable Foundation, von der Florence Gould Foundation und von einem Choreografie-Stipendium der John Simon Guggenheim Memorial Foundation.
Residencies
STUK (Leuven), PACT Zollverein (Essen), Performing Arts Forum PAF (St. Erme), CNDC Angers; unterstützt von der Ménagerie de Verre im Rahmen von studiolabs wie auch vom CND Centre national pour la danse, Frankreich.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit
DD
Dorvillier

untersucht in ihrer künstlerischen Praxis die komplexe Beziehung zwischen Abstraktion, Geste, Publikum, Verkörperung, Sprache, Wahrnehmung und Sinnlichkeit. 2010 zog Dorvillier nach Frankreich, nachdem sie zuvor über 20 Jahre in New York gelebt und gearbeitet hatte. Ihre Arbeiten umfassen No Change or „freedom is a psycho-kinetic skill” (2005), Nottthing Is Importanttt (2007), Danza Permanente (2012), A catalogue of steps (ein seit 2013 andauerndes Projekt), Diary of an Image (2014), Extra Shapes (2015) und Only One of Many (2017). Ihre Arbeiten touren durch Europa und die USA. Dorvillier erhielt mehrere Auszeichnungen, u. a. The Doris Duke Performing Artist Award. Dieses Jahr eröffnete sie gemeinsam mit dem Komponisten Sébastien Roux La Corvette, einen Ort für Forschung und Experimente im Bereich Tanz und Musik in Burgund, Frankreich.

humanfuturedancecorps.org

Zeena
Parkins

arbeitete bereits mit Björk, Yoko Ono, Sonic Youth, Fred Frith, Ikue Mori, Elliott Sharp und Butch Morris u. a. zusammen. In ihrer Praxis erfindet sie das Instrument als „Klangmaschine grenzenloser Kapazität“ neu. Bisher baute Parkins drei verschiedene, jeweils einzigartige Versionen ihrer elektronischen Harfe und konnte so die Sprache der akustischen Harfe dank ihres kreativen Umgangs mit Spieltechniken und technischen Bearbeitungen erweitern.  Zeena Parkins’ Kollaborationen und ihre langfristigen Arbeitsbeziehungen mit Choreograf*innen sind der Hauptfokus in ihrer Arbeit als Soundkünstlerin. Sie erhielt drei New York Bessie Awards für Arbeiten mit Jennifer Monson, John Jasperse, DD Dorvillier und Neil Greenberg. Außerdem kollaborierte sie mit Filmemacher*innen wie Abigail Child, Daria Martin, Mandy McIntosh und Cynthia Madansky.

zeenaparkins.com

 
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