Workshop: Energetic Icons

Doris Uhlich (AT)
Vermittlung
Doris
Uhlich

studierte Pädagogik für zeitgenössischen Tanz am Konservatorium Wien und entwickelt seit 2006 eigene Projekte. Im Werk der Choreografin steht oft die Beschäftigung mit Alltagsgesten oder auch, wie in SPITZE (2008) oder Come Back (2012), mit künstlichen Gesten – in diesem Fall dem strikten Bewegungscode des klassischen Balletts – im Zentrum. Ihre Performances sind immer Auseinandersetzungen mit Schönheitsidealen und Körpernormen – so z. B. ihre Performance mehr als genug (2009).

Seit ihrem Stück more than naked (2013) beschäftigt sich Doris Uhlich in ihren Arbeiten zudem mit der Darstellung von Nacktheit frei von Ideologie und Provokation. Dabei nimmt Musik – besonders Rave – eine wichtige Rolle ein. Zuletzt bespielte sie mit einem ravenden nackten Ensemble die Minoritenkirche in Krems und im Rahmen von ImPulsTanz die Fassade der Wiener Secession. Für die Performance Ravemachine (2016) hat Doris Uhlich gemeinsam mit dem Tänzer Michael Turinsky gerade den Nestroy-Spezialpreis „für Inklusion auf Augenhöhe“ gewonnen.

dorisuhlich.at

Doris Uhlich (AT)
Sa10. 
Feb
16-17.30 Uhr/
TQW Studios
 
     
  • Sa 10. Feb
€10

max. 25 Personen

Anmeldefrist Sa, 3. Feb

Kombiticket €20
Workshop mit
anschließender
Vorstellung
Every Body Electric
von Doris Uhlich

Energetic Icons ist ein Workshop für Menschen mit und ohne physische Beeinträchtigungen. Doris Uhlich interessiert sich vor allem für Körper, die nicht der Norm entsprechen und will mit den Teilnehmer_innen sanft eine Archäologie von Energie betreiben. Die Choreografin geht in dem Workshop auf die Suche nach dem energetischem Potential und einem Ventil dieses auch auszuschütten. Jeder Körper hat andere Möglichkeiten, seine individuelle Energie in eine Form zu bringen.

Die Methode, die Doris Uhlich entwickelt hat, nennt sie „Energetic Icons“ –  welche Bewegungen wirken wie Batterien, die den Körper aufladen? Auf Beinen gehend, in Rollstühlen fahrend, in Maschinen sitzend, Prothesen tragend, auf Krücken stützend – in Energetic Icons bewegen wir uns immer mehr in einen Tanz hinein, in dem die Energie einer Bewegung wichtiger wird als ihre Form und die Energieübertragung Mensch-Mensch und Mensch-Maschine erforscht und erfahren wird.

Doris
Uhlich

studierte Pädagogik für zeitgenössischen Tanz am Konservatorium Wien und entwickelt seit 2006 eigene Projekte. Im Werk der Choreografin steht oft die Beschäftigung mit Alltagsgesten oder auch, wie in SPITZE (2008) oder Come Back (2012), mit künstlichen Gesten – in diesem Fall dem strikten Bewegungscode des klassischen Balletts – im Zentrum. Ihre Performances sind immer Auseinandersetzungen mit Schönheitsidealen und Körpernormen – so z. B. ihre Performance mehr als genug (2009).

Seit ihrem Stück more than naked (2013) beschäftigt sich Doris Uhlich in ihren Arbeiten zudem mit der Darstellung von Nacktheit frei von Ideologie und Provokation. Dabei nimmt Musik – besonders Rave – eine wichtige Rolle ein. Zuletzt bespielte sie mit einem ravenden nackten Ensemble die Minoritenkirche in Krems und im Rahmen von ImPulsTanz die Fassade der Wiener Secession. Für die Performance Ravemachine (2016) hat Doris Uhlich gemeinsam mit dem Tänzer Michael Turinsky gerade den Nestroy-Spezialpreis „für Inklusion auf Augenhöhe“ gewonnen.

dorisuhlich.at

 
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