G.E.L.

Gleb Amankulov / Claudia Lomoschitz / Lau Lukkarila
Tanz & Performance
Gleb
Amankulov

ist ein in Belarus geborener, in Wien lebender bildender Künstler und Performer, der mit Installationen und der Körperlichkeit der Skulptur arbeitet. Sein Studium schloss er an der Weißrussischen Staatlichen Akademie der Künste in Minsk ab. Momentan studiert er an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seine Laufbahn als professioneller Fußballspieler und Paartänzer sind in seinen Körper eingeschrieben. Seine Arbeiten wurden bereits von Jpeg Wien, Zentrale Berlin, Periscope Salzburg, Galerie 19/20 Wien, Parallel Vienna und Kunstraum Super ausgestellt.

Claudia
Lomoschitz

arbeitet als bildende Künstlerin und Choreografin an installativen Performance-Settings, in denen sie Intimität, Wissensproduktion und utopische Körperlichkeit thematisiert. Im Kunstraum Niederösterreich zeigte sie 2019 das Stück Volcano Compendium, das sich mit der Reproduktion und mit künstlichen Uteri beschäftigt. 2020 war sie mit ihrer Performance Soft Skills, die die Grenzen von Privatheit und politischer Radikalisierung auslotet, im brut Wien zu sehen.

claudialomoschitz.com

Lau
Lukkarila

lebt und arbeitet seit 2016 als Choreograf*in in Wien. Die Themenkomplexe Macht und Begehren, die aus einer queeren Perspektive verhandelt werden, prägen die Arbeiten von Lukkarila. Das Solo-Debut Trouble wurde 2019 im TQW beim Rakete-Festival uraufgeführt. Neben der Zusammenarbeit als Performer*in mit Veza Fernández, Michael Turinsky, Marta Navaridas und Keith Hennessy & Peaches veröffentlichte Lukkarila zwei EPs unter dem Pseudonym LAUX. 2020 zeigte Lukkarila bei imagetanz (brut Wien im Ankersaal) das Solo NYXXX.

laulukkarila.com

Gleb Amankulov / Claudia Lomoschitz / Lau Lukkarila
Sa17.
Di20. 
Apr
19.30 Uhr/
Online

Dauer: 30 Minuten

Verfügbar bis Di, 20. April, 19.30 Uhr

„Your gaze on me, I stare at you, not what you are, but what you will become.“ — Rosi Braidotti, Metamorphoses: Towards a Materialist Theory of Becoming

Wie beeinflussen Hormone internalisierte Machtstrukturen und die Konstitution des Selbst? In G.E.L. kumulieren molekulare und transpersonale Erkundungen zu einer Tanzperformance. Gleb Amankulov, Claudia Lomoschitz und Lau Lukkarila erforschen soziale Implikationen mikrobiologischer Körper und Biotechnologien. Adrenalinräusche werden erzeugt, Oxytocin-Highs geteilt, Cortisolveränderungen erfasst, Serotoninsteigerung herausgefordert, Relaxin versprüht, Östrogen erkundet und Testogel angewandt. Hormonelle Zyklen, Botenstoffe, körperliche Anziehung, physische und psychische Verfasstheit, Sanftheit, Macht und Aggression werden verhandelt. Eine Performance, in der soziale Konstruktionen und Emotionen zu Gesten und Bewegungen kondensieren. Körperliche Praxen und Erfahrungsräume der Performer*innen fließen in die Explorationen mit ein, von Fußball, Paartanz, bildender Kunst und Skulptur zu Care-Arbeit, Schauspiel, zeitgenössischem Tanz und Fotografie.

Credits

Konzept, Performance
Gleb Amankulov, Claudia Lomoschitz, Lau Lukkarila
Sounddesign, Performance
Manuel Riegler
Outside-Eye
Mateusz Szymanówka
Kamera
Moritz Franz Zangl, Anna Barbieri
Video
Claudia Lomoschitz, G.E.L. Team
Licht
Valentin Danler, Harry Reiß, G.E.L. Team
Eine Koproduktion von soaked, Be My Guest – International network for the emerging practices und Tanzquartier Wien. Dank an Huggy Bears, nadaLokal, Alex Franz Zehetbauer und Costas Kekis.
Gleb
Amankulov

ist ein in Belarus geborener, in Wien lebender bildender Künstler und Performer, der mit Installationen und der Körperlichkeit der Skulptur arbeitet. Sein Studium schloss er an der Weißrussischen Staatlichen Akademie der Künste in Minsk ab. Momentan studiert er an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seine Laufbahn als professioneller Fußballspieler und Paartänzer sind in seinen Körper eingeschrieben. Seine Arbeiten wurden bereits von Jpeg Wien, Zentrale Berlin, Periscope Salzburg, Galerie 19/20 Wien, Parallel Vienna und Kunstraum Super ausgestellt.

Claudia
Lomoschitz

arbeitet als bildende Künstlerin und Choreografin an installativen Performance-Settings, in denen sie Intimität, Wissensproduktion und utopische Körperlichkeit thematisiert. Im Kunstraum Niederösterreich zeigte sie 2019 das Stück Volcano Compendium, das sich mit der Reproduktion und mit künstlichen Uteri beschäftigt. 2020 war sie mit ihrer Performance Soft Skills, die die Grenzen von Privatheit und politischer Radikalisierung auslotet, im brut Wien zu sehen.

claudialomoschitz.com

Lau
Lukkarila

lebt und arbeitet seit 2016 als Choreograf*in in Wien. Die Themenkomplexe Macht und Begehren, die aus einer queeren Perspektive verhandelt werden, prägen die Arbeiten von Lukkarila. Das Solo-Debut Trouble wurde 2019 im TQW beim Rakete-Festival uraufgeführt. Neben der Zusammenarbeit als Performer*in mit Veza Fernández, Michael Turinsky, Marta Navaridas und Keith Hennessy & Peaches veröffentlichte Lukkarila zwei EPs unter dem Pseudonym LAUX. 2020 zeigte Lukkarila bei imagetanz (brut Wien im Ankersaal) das Solo NYXXX.

laulukkarila.com

 
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