Imagining otherwise

Ästhetiken des Widerstands
Tonica Hunter
Labore/Theorie
Tonica Hunter © Camillus Konkwo 
Tonica Hunter
Fr06./
Sa07.+
Fr13./
Sa14. 
Nov
Geschlossene Veranstaltung/
Zoom

„[I]t is our visions which sustain us. Do not neglect nor shortchange them. Do not treat your dreams lightly. They point the way toward a future made possible by our belief in them and our labors in their name, which is also ours. There is a world in which we all wish to live. That world is not attained lightly. We call it future.“ — Audre Lorde, I Am Your Sister

In den 1980er-Jahren schrieb Peter Weiss mit Die Ästhetik des Widerstands einen Roman über Arbeiter*innenbildung und Widerstand in der Epoche des europäischen Faschismus, in dem der Begriff „künstlerische Forschung“ von zentraler Bedeutung ist und der zudem eine alternative Lesart der Kulturgeschichte bietet. Das Labor knüpft hier an und beschäftigt sich mit der Frage: Was sind widerständige Ästhetik und ästhetischer Widerstand heute? Wie knüpft man künstlerisch Verbindungen, die spaltenden und nationalistischen Strömungen standhalten? Wie entsteht durch Kunst Gemeinschaft, und welche Strategien lassen sich entwickeln, die, statt sich mit Kritik am Status quo abzuarbeiten, alternative Räume schaffen?

Geschlossene Veranstaltung

 

Tonica Hunter ist Wissenschaftlerin, Kuratorin und Kulturproduzentin. Sie arbeitet an Strategien, Aktivismus durch Kunst und Kultur zu fördern. Dabei beschäftigt sie sich vor allem mit der Black Community und mit Intersektionalität in der Gesellschaft.

Konzipiert von Janine Jembere
Durchgeführt und geleitet von Tonica Hunter
Teilnehmer*innen: Ulduz Ahmadzadeh, Ayo Aloba, Ina Aydogan, Faris Cuchi Gezahegn, Efua Jarvis, Klara Kostal, Imani Rameses, Adia Trischler

 
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