Kunst & Krankheit

Salon Différance
Theorie
 
Eric Avery, Pandamnit 2020 © ericaveryartist.com
Salon Différance
Do03. 
Dez
19.30 Uhr/
TQW Halle G

In deutscher Sprache

+++ Veranstaltung verschoben auf 2021 +++

Kunst & Krankheit ist der zweite Abend der Veranstaltungsreihe Salon Différance – der neuen Kooperation des Zentrums für Wissenschaft und Forschung (ZWF) der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) und des Tanzquartier Wien. Kunst & Krankheit befasst sich mit künstlerischen Auseinandersetzungen mit Krankheit, wobei physische Erkrankungen gleichermaßen eine Rolle spielen wie das Feld der Psyche, individuelle Betroffenheit wird ebenso in den Blick genommen wie virale Ausbreitungen. Die Auseinandersetzung mit Krankheit dient dabei vielen Künstler*innen als Quelle der Inspiration, als Kompensation oder als Strategie der Selbstermächtigung angesichts realer Leiden, wie sie der amerikanische Performancekünstler Bob Flanagan in seinem Slogan „Fight Sickness with Sickness“ auf den Punkt gebracht hat. Zugleich verhandelt Kunst seit dem 20. Jahrhundert Krankheit wiederholt affirmativ und stellt dadurch den Krankheitsbegriff insgesamt infrage.

Credits

Mit
Benjamin Maack (Autor), Sebastiano Sing (Performancekünstler), Claudia Spinelli (Kuratorin) und Doris Uhlich (Choreografin)
Moderation
Rosemarie Brucher (Vizerektorin für Forschung, MUK)
 
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