Konzert/Performance 
Abyss X, Battle-ax, FRANKIE, Hunt, Maria Metsalu, Stina Force, Ultrademon

LO AND BEHOLD

Battle-ax

ist der Künstlerinnenname der in Sydney geborenen und in Wien aufgewachsenen Bratschistin Beatrix Curran. Ihre verstörenden und zugleich raffinierten Auftritte zeichnen sich durch intensive, hoch emotionale Klanglandschaften aus. Als Opener des Abends präsentiert Battle-ax eine neue Reihe von Arbeiten, darunter Arrangements von Jean Sibelius und von Gustav Mahlers Symphonien.

Abyss X

ist Performancekünstlerin, Tänzerin, Regisseurin und Videokünstlerin; sie studierte Informatik und Performance. Abyss X stammt aus Kreta und lebt in Berlin. Sie arbeitete u. a. mit SOPHIE, Rabit, Rui Ho und Juliana Huxtable zusammen – letztere steuerte ihre Poesie zum neuesten Album von Abyss X bei. Ihre von Theatralik und Sinnlichkeit geprägten Live-Auftritte bewegen sich zwischen Konzert und Performancekunst. Abyss X ist zudem die Gründerin des Nature Loves Courage Festivals auf Kreta und hat bereits auf Labels wie Danse Noire, Halcyon Veil und aktuell bei AD 93 veröffentlicht.

FRANKIE aka Franziska Aigner

bewegt sich an der Schnittstelle von Musik, Philosophie und Performance. Ihre Musik kombiniert meditative, harmoniegetränkte Cello-Klänge mit einem umwerfend sanften Gesang. Aigner studierte bei P.A.R.T.S. in Brüssel und zeigt ihre Arbeiten in Theatern und auf Festivals in ganz Europa. Seit 2014 arbeitet sie mit Anne Imhof, u. a. für Faust bei der Biennale 2017 in Venedig. Im selben Jahr trat sie zudem als Teil von Holly Herndons Vokalensemble auf. 2020 promovierte sie am Centre for Research in Modern European Philosophy (CRMEP) in London. Ihre Monografie wird demnächst bei Bloomsbury Publishing veröffentlicht und ihre nächste EP erscheint im Oktober 2023. Sie gab Konzerte u. a. an der Volksbühne Berlin, im CCA (Berlin), im Cafe Oto (London), im Frankfurter Kunstverein und in der Kaserne Basel.

Hunt

ist ein in Wien lebender Musiker und Sounddesigner. 2016 gründete er Amen Records, ein Label, das die Grenzen elektronischer Musikgenres erforscht und auf dem er seine musikalische Karriere mit der Debüt-EP Inalienable Lights of White Tomorrows startete. Anfang dieses Jahres veröffentlichte Hunt Whisper: Wisps of Time auf dem Wiener Label Plot Toy. Stilistisch bedient sich die EP einer Vielzahl von Genres wie Ambient, Drone, Klassik, Trance, Shoegaze und Witch House. Während seine ersten Platten von einem Experimentieren mit der Energie härterer Perkussion und verzerrter Gitarren zeugen, ist sein Debütalbum We Meet In Reverie, erschienen bei Unseelie, ein emotionaler Tauchgang durch ein Meer ätherischer Synth-Pads.

Maria Metsalu

ist eine estnische Choreografin und Künstlerin. 2016 schloss sie ihr Studium an der SNDO in Amsterdam ab. Metsalu schafft visuell-performative Werke, bei denen ihr eigener Körper im Mittelpunkt steht, unabhängig von der gewählten Ausdrucksform. Sie ist eines der Gründungsmitglieder der internationalen Kunstkollektivs Young Boy Dancing Group und hat mit Künstlern wie Tino Sehgal, Michele Rizzo, Nils Amadeus Lange und Gelatin zusammengearbeitet. Ihre neueste Arbeit Kultuur, zu der Artjom Astrom den Sound, Jaakko Pallasvuo den Text und Kris Lemsalu die Kostüme beisteuern, feiert Ende Oktober 2023 Premiere und ist eine Koproduktion mit Kanuti Gildi Saal, Tallinn, TOASTER, Kopenhagen, Kiasma Theatre, Helsinki, und SPIELART Theater Festival, München.

Stina Force

war ein Teil des Amsterdamer Nachtlebens, wo sie auch an der SNDO studierte, bevor sie nach Wien zog. Sie trat bei verschiedenen Musik-, Tanz- und Theaterfestivals in Europa und den USA auf. Es existieren keine Aufnahmen ihrer Musik; das Material wird live im Moment erstellt. Die in Schweden geborene Choreografin, Performancekünstlerin, Schlagzeugerin und Sängerin, erforscht, was ein „Klangkörper“ in einem Repertoire von Soloauftritten sein kann. Manchmal kreiert sie knurrende Monologe, Bauchrednerlieder und Dinosaurierrufe.

Ultrademon aka Lilium Redwine

machte sich während der raschen Ausbreitung sozialer Medien in den frühen 2010er-Jahren einen Namen in einer weltweit vernetzten Kunst- und Kulturbewegung. Die Beschäftigung der experimentellen Musiker*in mit der Ontologie von Sound führte zu Ausstellungen im Bereich der Sound Art in Tokyo und Kollaborationen im Bereich Performing Arts in Köln und Oslo. Das wegweisende Album Seapunk wurde über Aphex Twins Rephlex Records veröffentlicht und stand am Beginn einer Reihe von vorwiegend cluborientierten Arbeiten. In letzter Zeit konzentrierte sich Ultrademon auf soundmäßig dunklere Stücke und Bühnenperformances, wobei sie gelegentlich aus mittelalterlichen Tonarten mit einem Fokus auf rituelle Praktiken und animistische Kosmologien schöpft. Ihr letztes Album Aethi ist beim Berliner Label Transatlantic erschienen. Sie lebt und arbeitet in Berlin als Künstlerin und Komponistin im Bereich Performing Arts.

LO AND BEHOLD

Die neue Veranstaltungsreihe LO AND BEHOLD versammelt experimentelle Sounds und performative Praktiken und sucht – zwischen Noise und sanfter Akustik – nach sensorischen Perspektiven im Theaterraum.

Die Live-Auftritte von Abyss X bewegen sich zwischen Konzert und Performancekunst. In Wien startet sie die Europatour zu ihrem neuen Album Freedom Doll, das psychedelische Gitarrensoli und opernhafte Crescendos mit Folk, Industrial, Progressive Rock und Spoken Word vereint. Ihr Live-Ensemble in Wien besteht u. a. aus Produzentin und Gitarristin NEVE, Drummer Konstantin Heidler und Bratschistin Battle-ax, die den Abend mit ihren disruptiven und emotionalen Klanglandschaften eröffnen wird.

Die Musik von FRANKIE aka Franziska Aigner, u. a. Co-Komponistin der Musik von Anne Imhofs FAUST, geht vom meditativen, harmonischen Klang ihres Cellos in sphärischen Gesang über.

Hunt, Gründer von Amen Records, wird zum ersten Mal live spielen. Er bedient sich dabei einer Vielzahl von Genres wie Ambient, Drone, Klassik, Trance, Shoegaze und Witch House.

Maria Metsalu, Mitbegründerin der Young Boy Dancing Group, zeigt einen Ausschnitt aus ihrer nächsten Performance Kultuur. Darin hinterfragt sie anhand von Selbstinszenierungen die Willkürlichkeit ihres Arbeitslebens. Der Sound dazu stammt von Artjom Astrov.

Bei den eindringlichen Konzerten der One-Woman-Punkband Stina Force treffen improvisierte Stimmexperimente und groteske Monologe auf die rohen Beats des Schlagzeugs.

Den Abschluss des Abends bildet die Live-Performance von Ultrademon, deren brüchiger Sound ins Unterbewusste vorzudringen versucht und auf ihrem neuesten Album Aethi Goth und abstrakte elektronische Klänge verbindet.

Kuratiert von Lewon Heublein

Battle-ax

ist der Künstlerinnenname der in Sydney geborenen und in Wien aufgewachsenen Bratschistin Beatrix Curran. Ihre verstörenden und zugleich raffinierten Auftritte zeichnen sich durch intensive, hoch emotionale Klanglandschaften aus. Als Opener des Abends präsentiert Battle-ax eine neue Reihe von Arbeiten, darunter Arrangements von Jean Sibelius und von Gustav Mahlers Symphonien.

Abyss X

ist Performancekünstlerin, Tänzerin, Regisseurin und Videokünstlerin; sie studierte Informatik und Performance. Abyss X stammt aus Kreta und lebt in Berlin. Sie arbeitete u. a. mit SOPHIE, Rabit, Rui Ho und Juliana Huxtable zusammen – letztere steuerte ihre Poesie zum neuesten Album von Abyss X bei. Ihre von Theatralik und Sinnlichkeit geprägten Live-Auftritte bewegen sich zwischen Konzert und Performancekunst. Abyss X ist zudem die Gründerin des Nature Loves Courage Festivals auf Kreta und hat bereits auf Labels wie Danse Noire, Halcyon Veil und aktuell bei AD 93 veröffentlicht.

FRANKIE aka Franziska Aigner

bewegt sich an der Schnittstelle von Musik, Philosophie und Performance. Ihre Musik kombiniert meditative, harmoniegetränkte Cello-Klänge mit einem umwerfend sanften Gesang. Aigner studierte bei P.A.R.T.S. in Brüssel und zeigt ihre Arbeiten in Theatern und auf Festivals in ganz Europa. Seit 2014 arbeitet sie mit Anne Imhof, u. a. für Faust bei der Biennale 2017 in Venedig. Im selben Jahr trat sie zudem als Teil von Holly Herndons Vokalensemble auf. 2020 promovierte sie am Centre for Research in Modern European Philosophy (CRMEP) in London. Ihre Monografie wird demnächst bei Bloomsbury Publishing veröffentlicht und ihre nächste EP erscheint im Oktober 2023. Sie gab Konzerte u. a. an der Volksbühne Berlin, im CCA (Berlin), im Cafe Oto (London), im Frankfurter Kunstverein und in der Kaserne Basel.

Hunt

ist ein in Wien lebender Musiker und Sounddesigner. 2016 gründete er Amen Records, ein Label, das die Grenzen elektronischer Musikgenres erforscht und auf dem er seine musikalische Karriere mit der Debüt-EP Inalienable Lights of White Tomorrows startete. Anfang dieses Jahres veröffentlichte Hunt Whisper: Wisps of Time auf dem Wiener Label Plot Toy. Stilistisch bedient sich die EP einer Vielzahl von Genres wie Ambient, Drone, Klassik, Trance, Shoegaze und Witch House. Während seine ersten Platten von einem Experimentieren mit der Energie härterer Perkussion und verzerrter Gitarren zeugen, ist sein Debütalbum We Meet In Reverie, erschienen bei Unseelie, ein emotionaler Tauchgang durch ein Meer ätherischer Synth-Pads.

Maria Metsalu

ist eine estnische Choreografin und Künstlerin. 2016 schloss sie ihr Studium an der SNDO in Amsterdam ab. Metsalu schafft visuell-performative Werke, bei denen ihr eigener Körper im Mittelpunkt steht, unabhängig von der gewählten Ausdrucksform. Sie ist eines der Gründungsmitglieder der internationalen Kunstkollektivs Young Boy Dancing Group und hat mit Künstlern wie Tino Sehgal, Michele Rizzo, Nils Amadeus Lange und Gelatin zusammengearbeitet. Ihre neueste Arbeit Kultuur, zu der Artjom Astrom den Sound, Jaakko Pallasvuo den Text und Kris Lemsalu die Kostüme beisteuern, feiert Ende Oktober 2023 Premiere und ist eine Koproduktion mit Kanuti Gildi Saal, Tallinn, TOASTER, Kopenhagen, Kiasma Theatre, Helsinki, und SPIELART Theater Festival, München.

Stina Force

war ein Teil des Amsterdamer Nachtlebens, wo sie auch an der SNDO studierte, bevor sie nach Wien zog. Sie trat bei verschiedenen Musik-, Tanz- und Theaterfestivals in Europa und den USA auf. Es existieren keine Aufnahmen ihrer Musik; das Material wird live im Moment erstellt. Die in Schweden geborene Choreografin, Performancekünstlerin, Schlagzeugerin und Sängerin, erforscht, was ein „Klangkörper“ in einem Repertoire von Soloauftritten sein kann. Manchmal kreiert sie knurrende Monologe, Bauchrednerlieder und Dinosaurierrufe.

Ultrademon aka Lilium Redwine

machte sich während der raschen Ausbreitung sozialer Medien in den frühen 2010er-Jahren einen Namen in einer weltweit vernetzten Kunst- und Kulturbewegung. Die Beschäftigung der experimentellen Musiker*in mit der Ontologie von Sound führte zu Ausstellungen im Bereich der Sound Art in Tokyo und Kollaborationen im Bereich Performing Arts in Köln und Oslo. Das wegweisende Album Seapunk wurde über Aphex Twins Rephlex Records veröffentlicht und stand am Beginn einer Reihe von vorwiegend cluborientierten Arbeiten. In letzter Zeit konzentrierte sich Ultrademon auf soundmäßig dunklere Stücke und Bühnenperformances, wobei sie gelegentlich aus mittelalterlichen Tonarten mit einem Fokus auf rituelle Praktiken und animistische Kosmologien schöpft. Ihr letztes Album Aethi ist beim Berliner Label Transatlantic erschienen. Sie lebt und arbeitet in Berlin als Künstlerin und Komponistin im Bereich Performing Arts.

07.10.
Sa
21 Uhr
07.10.
Sa
21 Uhr
TQW Halle G
VVK € 15
AK € 20
 
Loading