Lost at Sea with Puddles and Sunny

Jeremy Wade
Performance
Jeremy
Wade

ist Performer und Choreograf mit einer weitreichenden Praxis im Kuratieren und Unterrichten. Im Jahr 2000 schloss er die School for New Dance Development Amsterdam ab. Für sein Stück Glory, das er im Dance Theater Workshop in New York City präsentierte, erhielt er 2006 einen Bessie Award. Er arbeitet seit vielen Jahren regelmäßig mit dem HAU Hebbel am Ufer in Berlin und mit der Gessnerallee in Zürich zusammen.

In seinen letzten Arbeiten erforscht Wade den Tod, Zombie-Subjektivität, merkwürdige Seinszustände und feministische Strategien der Welterzeugung, um soziale Konventionen zu unterwandern, die Körper definieren und unterdrücken. Er ist der Initiator von „The Future Clinic for Critical Care“, einer intersektionellen Plattform, die mit Mitteln der Performance, sozialer Praktiken und soziokultureller Teilhabe chaotische Politiken der Sorge erforscht.

Jeremy Wade
Fr11./
Sa12. 
Jun
19.30 Uhr/
TQW Studios

90 Minuten, keine Pause

Covid-Info: Was man für einen Besuch des TQW wissen und mitbringen sollte.

Einige wenige Teile des Stücks enthalten intensive emotionale Momente, die auf einige Zuschauer*innen verstörend wirken könnten.

Jeremy Wade wendet eine politisch aufgeladene Form der queeren Science-Fiction an, um die komplexe Gegenwart zu beleuchten. In seiner Show Lost at Sea with Puddles and Sunny porträtiert er, begleitet von der Musik von Quentin Tolimieri, einen zerbrochenen einäugigen Vogel von Kabarettsänger namens Puddles the Pelican, der am Ende der Zeit auf einem Kreuzfahrtschiff lebt. Als Überlebender der Ölpest von Deep Horizon singt, kreischt, stöhnt und erzählt Puddles the Pelican Geschichten über Liebe und Verlust, um die Passagier*innen des Kreuzfahrtschiffes wach zu halten, während sie auf einem Meer, das nicht mehr blau ist, sondern in einem verrosteten dunklen Orange strahlt, in die Katastrophe segeln. An Teerbrocken erstickend, schlägt der einst fantastische Vogel um sich: „Once a glorious bird, now covered in oil, which one of you Bitches has a match?”

Credits

Entwickelt und performt von
Jeremy Wade
Produktionshexe, Videoanimation, künstlerische Mitarbeit
Darcey Bennett
Klavier
Quentin Tolimieri
Texte
Allison Wiltshire & Jeremy Wade
Dramaturgie
Maika Knoblich
Künstlerisches Mentoring
Katerina Kokkinos-Kennedy
Kostüme
Claudia Hill & Josa Marx
Perücke
Benjamin Kiss
Licht
Matthias Rieker
Besonderer Dank an Michael Rollnick und Yoav Admoni, an Ezra Green für seine Poesie und an Hari Stojan für sein Feedback.
Puddles erschien erstmals als Teil von „The Clearing“, eine Koproduktion von HAU Hebbel am Ufer, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.
Eine Produktion von Jeremy Wade, in Koproduktion mit Künstlerhaus Mousonturm. Mit Unterstützung von Württembergischer
Kunstverein Stuttgart.
Jeremy
Wade

ist Performer und Choreograf mit einer weitreichenden Praxis im Kuratieren und Unterrichten. Im Jahr 2000 schloss er die School for New Dance Development Amsterdam ab. Für sein Stück Glory, das er im Dance Theater Workshop in New York City präsentierte, erhielt er 2006 einen Bessie Award. Er arbeitet seit vielen Jahren regelmäßig mit dem HAU Hebbel am Ufer in Berlin und mit der Gessnerallee in Zürich zusammen.

In seinen letzten Arbeiten erforscht Wade den Tod, Zombie-Subjektivität, merkwürdige Seinszustände und feministische Strategien der Welterzeugung, um soziale Konventionen zu unterwandern, die Körper definieren und unterdrücken. Er ist der Initiator von „The Future Clinic for Critical Care“, einer intersektionellen Plattform, die mit Mitteln der Performance, sozialer Praktiken und soziokultureller Teilhabe chaotische Politiken der Sorge erforscht.

 
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