Performance 
Nina Sandino / Veza Fernández / Ell Potter & Mary Higgins

S_P_I_T_

Queer Performance Festival Vienna
Nina Sandino

wurde in Bilwi an der Karibikküste Nicaraguas geboren, einer Region mit vielfältigen Kulturen, indigenen Völkern und ethnischen Gemeinschaften. Nina ist Architektin sowie Bewegungskünstlerin und -aktivistin. Deren Arbeit ist geprägt von der Dringlichkeit des künstlerischen Ausdrucks als politische Aktion und einer engen Verbindung zwischen Kunst und Aktivismus. Ninas Praxis fokussiert auf die Weitergabe von überliefertem Gemeinschaftswissen und auf afro-indigenen Queer-Futurismus als eine Möglichkeit, in die Zukunft zu blicken und gleichzeitig zurückzuschauen.

ninasandino.com

Veza Fernández

ist eine in Wien lebende Tanz-, Stimm- und Performancekünstlerin. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit der Poetik und Politik des Ausdrucks als Ort der Beziehung, der Imagination und der Transformation. Sie verschränkt Singen, Schreiben, Tanzen und Sprechen als körperliche Formen des Studiums, des Experimentierens und der Performance. Ihre Stücke sind einfühlsam und intensiv und bilden vielstimmige Versammlungen von Stimmen und Präsenzen, die sich danach sehnen, zu bewegen und bewegt zu werden. Sie hat einen Master in Choreografie von der DAS Graduate School (Amsterdam Academy for Theatre and Dance). Ihre Arbeit wurde u. a. im brut Wien, im Tanzquartier Wien, in den Sophiensaelen (Berlin), in der Gessnerallee (Zürich), im deSingel (Antwerpen) oder in La Casa Encendida (Madrid) gezeigt.

vezafernandez.com

Ell Potter & Mary Higgins

sind Schauspieler*innen, Autor*innen und Ex-Partner*innen. Sie sind die Mitbegründer*innen von HOTTER Project, einem queeren Kollektiv, das sich der Aufgabe verschrieben hat, radikal ehrliche (und alberne) Arbeiten über Dinge zu machen, über die niemand sprechen will. Ihre erfolgreichen Shows HOTTER und FITTER befassten sich mit Sex, Körpern und Scham. Jetzt wenden die beiden ihre wortwörtlichen Kabarettmethoden auf das vielleicht gruseligste Thema überhaupt an: das Ende. Weitere Arbeiten: Lem N Ginge: the Princess of Kakos und Life of Bi: a slippery history of bisexuality.

Webpräsenz

Credits

Elsewhere
Konzept, Performance, Kostümdesign Nina Sandino In Zusammenarbeit mit Daniela Hernández Flores, Andrea Vezga Acevedo Musik Ragnheiður Erla Björnsdóttir Maske Marisel Bongola Dramaturgie Sunanda Mesquita Dank an Hena Moreno Corzo, Fidel Wilson, Yusimi Moya Rodríguez, Huggy-Bears-Mentoringprogramm by Bears in the Park, KLAC (Kunstlos Art Collective)

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Queer Performance Festival Vienna

„Wie machen wir soziale Gerechtigkeit zur angenehmsten menschlichen Erfahrung?“ Dieser von adrienne maree brown formulierten Frage geht nun Nina Sandino in Elsewhere nach und schafft ein Manifest für ganzheitlichen Widerstand und einen Raum, in dem Ruhe, Vergnügen und Freude als radikale Werkzeuge für persönliche und kollektive Stärkung dienen. Eine Hommage auf Afro-Indigenen queeren Futurismus, die traditionellen Praktiken neue Bedeutung zuschreibt und ihr Zukunftspotenzial erkundet. Eine fröhliche Rebellion zur Selbsterhaltung.

Veza Fernández präsentiert Chantal – eine avantgardistische anatomische Vorführung, bei der Chantal ihren Körper offenbart und auf ihre einzigartige Weise aktivistisch mit dem Publikum in Verbindung tritt. Chantal verkörpert dabei verschiedene Figuren, von einer lebenden Anatomiepuppe bis hin zu einer lesbischen Venus. Chantal ist ein essayistisches, viszerales Konzert, das das Dispositiv des anatomischen Theaters radikal neu gestaltet und das Inszenieren des Inneren jenseits von Normen und dominierenden Aufmerksamkeitsregimen erkundet.

Ell Potter und Mary Higgins sind seit drei Jahren tot, aber jetzt wurden sie wieder zum Leben erweckt (und sind auf die Bühne zurückgekehrt). Mit einer Frage im Kopf: Wie weiß man, wann es zu Ende ist? Inspiriert von Zombies, Liebeskummer und einer Kakerlake ist Ell Potters und Mary Higgins’ The Last Show Before We Die ein existenzialistisches Kabarett über die großen Dinge im Leben. Und im Tod. Der Guardian urteilte: „made with cocky confidence and total abandon, this is a sweaty, heady, gut-wrench of a show… Vividly, viscerally alive.“

Tagesprogramm
Sa, 29.06.

1013 Uhr
Workshop Embodied Echoes mit Aaron Josi Sternbauer & Crystal Wall

18.30 Uhr
Meet & Greet / Rahmenprogramm

19.30 Uhr
Artist Talk gehostet von Hyo Lee

20.45 Uhr
Beginn Performanceprogramm mit Nina Sandino, Veza Fernández und Ell Potter & Mary Higgins

Nina Sandino

wurde in Bilwi an der Karibikküste Nicaraguas geboren, einer Region mit vielfältigen Kulturen, indigenen Völkern und ethnischen Gemeinschaften. Nina ist Architektin sowie Bewegungskünstlerin und -aktivistin. Deren Arbeit ist geprägt von der Dringlichkeit des künstlerischen Ausdrucks als politische Aktion und einer engen Verbindung zwischen Kunst und Aktivismus. Ninas Praxis fokussiert auf die Weitergabe von überliefertem Gemeinschaftswissen und auf afro-indigenen Queer-Futurismus als eine Möglichkeit, in die Zukunft zu blicken und gleichzeitig zurückzuschauen.

ninasandino.com

Veza Fernández

ist eine in Wien lebende Tanz-, Stimm- und Performancekünstlerin. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit der Poetik und Politik des Ausdrucks als Ort der Beziehung, der Imagination und der Transformation. Sie verschränkt Singen, Schreiben, Tanzen und Sprechen als körperliche Formen des Studiums, des Experimentierens und der Performance. Ihre Stücke sind einfühlsam und intensiv und bilden vielstimmige Versammlungen von Stimmen und Präsenzen, die sich danach sehnen, zu bewegen und bewegt zu werden. Sie hat einen Master in Choreografie von der DAS Graduate School (Amsterdam Academy for Theatre and Dance). Ihre Arbeit wurde u. a. im brut Wien, im Tanzquartier Wien, in den Sophiensaelen (Berlin), in der Gessnerallee (Zürich), im deSingel (Antwerpen) oder in La Casa Encendida (Madrid) gezeigt.

vezafernandez.com

Ell Potter & Mary Higgins

sind Schauspieler*innen, Autor*innen und Ex-Partner*innen. Sie sind die Mitbegründer*innen von HOTTER Project, einem queeren Kollektiv, das sich der Aufgabe verschrieben hat, radikal ehrliche (und alberne) Arbeiten über Dinge zu machen, über die niemand sprechen will. Ihre erfolgreichen Shows HOTTER und FITTER befassten sich mit Sex, Körpern und Scham. Jetzt wenden die beiden ihre wortwörtlichen Kabarettmethoden auf das vielleicht gruseligste Thema überhaupt an: das Ende. Weitere Arbeiten: Lem N Ginge: the Princess of Kakos und Life of Bi: a slippery history of bisexuality.

Webpräsenz

Credits

Elsewhere
Konzept, Performance, Kostümdesign Nina Sandino In Zusammenarbeit mit Daniela Hernández Flores, Andrea Vezga Acevedo Musik Ragnheiður Erla Björnsdóttir Maske Marisel Bongola Dramaturgie Sunanda Mesquita Dank an Hena Moreno Corzo, Fidel Wilson, Yusimi Moya Rodríguez, Huggy-Bears-Mentoringprogramm by Bears in the Park, KLAC (Kunstlos Art Collective)

29.06.
Sa
19.30 Uhr
29.06.
Sa
19.30 Uhr
TQW Studios
€ 20/15

Ab 16 Jahren

Wartenummern für Resttickets sind ab 20.15 Uhr an der Abendkassa erhältlich.

 
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