Workshop 
Jette Büchsenschütz

Shattering the Bell Jar

Jette Büchsenschütz

ist Dramaturgin, Autorin und Kulturarbeiterin im Bereich Tanz und Performance. Sie wurde in dem Jahr geboren, in dem Prozac auf den US-amerikanischen Markt kam. Mit einem Background in Sinologie und Tanzwissenschaft bewegt sie sich an der Schnittstelle von künstlerischer Praxis und theoretischer Reflexion. Ihre Arbeit ist geprägt von der Auseinandersetzung mit Ambivalenzen der Heilung und feministischen Strategien der Weltgestaltung.

Shattering the Bell Jar

Wie können wir, wie Ann Cvetkovich schreibt, „negative Gefühle entpathologisieren, sodass sie als mögliche Ressource für politisches Handeln und nicht als dessen Gegenteil gesehen werden“? Ausgehend von verschiedenen Texten von u. a. Mark Fisher, Lynne Segal, Franco Berardi und Ann Cvetkovich, die gemeinsam gelesen und diskutiert werden, sowie durch somatische Übungen und Schreibeinheiten sollen „negative“ Emotionen in diesem Workshop nicht als individuelles, selbstverschuldetes Defizit verstanden werden, sondern als eine kollektive Ausdrucksweise des Einspruchs und des Protests – um so schließlich auch die eigenen Erfahrungen in einem größeren und politischen Diskurs über Verletzlichkeit und Privilegiertheit verorten zu können.

Jette Büchsenschütz

ist Dramaturgin, Autorin und Kulturarbeiterin im Bereich Tanz und Performance. Sie wurde in dem Jahr geboren, in dem Prozac auf den US-amerikanischen Markt kam. Mit einem Background in Sinologie und Tanzwissenschaft bewegt sie sich an der Schnittstelle von künstlerischer Praxis und theoretischer Reflexion. Ihre Arbeit ist geprägt von der Auseinandersetzung mit Ambivalenzen der Heilung und feministischen Strategien der Weltgestaltung.

27.04.
Sa
11.30 Uhr
27.04.
Sa
11.30 Uhr
TQW Studios
Kostenlos; Anmeldung erforderlich

In deutscher und englischer Sprache

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl

 
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