stuck

Doris Uhlich / Gabriele Oßwald / Wolfgang Sautermeister
Tanz & Performance
© Torsten Mitsch  
Doris
Uhlich

entwickelt seit 2006 eigene Projekte. Im Werk der Choreografin steht die Beschäftigung mit Alltagsgesten oder auch, wie in SPITZE (2008) oder Come Back (2012), mit künstlichen Gesten – in diesen Fällen dem strikten Bewegungscode des klassischen Balletts – im Zentrum. Ihre Performances sind oft Auseinandersetzungen mit Schönheitsidealen und Körpernormen. Seit ihrem Stück more than naked (2013) beschäftigt sich Doris Uhlich in ihren Arbeiten zudem mit der Darstellung von Nacktheit jenseits von Ideologie und Provokation.

Dabei nimmt Musik – besonders elektronische Tanzmusik von New Wave bis Techno – eine wichtige Rolle ein. Die 2018 im Tanzquartier Wien uraufgeführte Produktion Every Body Electric war 2019 u. a. zur Tanzbiennale von Venedig und zur Bienal Sesc de Dança in São Paulo eingeladen. Zuletzt war im TQW Habitat / Halle E zu sehen, Doris Uhlichs bislang größte Choreografie, in der sie mit 120 nackten Menschen einen utopischen Raum schafft.

dorisuhlich.at

 
 
 
Gabriele
Oßwald

ist bildende Künstlerin und Performancekünstlerin. Seit 1993 Einzel- und Gruppenausstellungen und Performances in Deutschland, Italien, Schweiz, Frankreich und Norwegen. 2001 gründete sie mit drei Kolleg*innen, u. a. mit Wolfgang Sautermeister, das Künstlerhaus zeitraumexit e.V. in Mannheim. Von 2007 bis 2016 war sie als künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin nahezu ausschließlich dort tätig.

Die Arbeit an und für zeitraumexit betrachtet sie als Teil ihres Lebenskunstwerkes. Gabriele Oßwald war u. a. Mitglied in der Jury von Girls Go Movie in Mannheim und dem Stuttgarter Theaterpreis des Landes Baden-Württemberg und arbeitet zusammen mit Wolfgang Sautermeister an inklusiven Kunstprojekten. Seit 2017 ist sie wieder freiberuflich als Kuratorin, u. a. für das Festival Impulse in NRW, als Künstlerin sowie im Projektmanagement tätig.

 
Wolfgang
Sautermeister

Seit 1960 Einzel- und Gruppenausstellungen. Seit 1992 Performances in Deutschland, Italien, Schweiz, Frankreich und Norwegen. Mitbegründer von zeitraumexit e.V. Mannheim und Mitglied der künstlerischen Leitung bis 2016. Kurator von internationalen Ausstellungs- und Theater/Performance-Projekten.

Lehraufträge für Performance und Kunst an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bis 2016. Gastprofessur für Performance und Installation, Justus-Liebig-Universität Gießen 2008–2010. Seit 1998 künstlerischer Leiter der Malwerkstatt für erwachsene Behinderte in der Lebenshilfe Bad Dürkheim. Zahlreiche auch internationale Ausstellungsprojekte mit behinderten und nichtbehinderten Künstler*innen. Vorträge. Lecture-Performances. Langjährige Tätigkeit als Kunstvermittler.

wolfgang-sautermeister.de

Doris Uhlich / Gabriele Oßwald / Wolfgang Sautermeister
Fr24./
Sa25.+
Do30./
Fr31.+
Jan
Sa01. 
Feb
19.30 Uhr/
TQW Studios

55 Minuten, keine Pause

Bei ausverkauften Vorstellungen vergeben wir ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn Wartenummern für Restkarten an der Abendkassa.

Doppelticket mit Dancing’s Demons:
€ 25/20

 

 

 

stuck schenkt Zeit, über das Vorwärtsschreiten, Rückwärtsschreiten und Auf-der-Stelle-Treten nachzudenken.“ — Doris Uhlich

Gabriele Oßwald und Wolfgang Sautermeister, zwei ältere Performancekünstler*innen, Gründer*innen und ehemalige Leiter*innen des Künstlerhauses zeitraumexit in Mannheim, fragten Doris Uhlich vor zwei Jahren, ob sie Interesse an einer künstlerischen Zusammenarbeit hätte: „Ein Tanzstück mit dir als Choreografin ist noch unser Traum.“ Danach trafen sich die drei in einem Proberaum und forschten, welcher Tanz es sein könnte. Die spannendste Entdeckung war die Suche nach einem „unbeweglichen“ Tanz. Doris Uhlich konzipiert mit Gabriele Oßwald und Wolfgang Sautermeister eine Studie über Unbeweglichkeit und Stillstand. Das Duett ist eine Tanzrecherche, bewusst als intimes Bühnenereignis gesetzt und findet im kleinsten Raum im Tanzquartier Wien, dem Studio 3, statt.

„Wir mit unserer Erfahrung als bildende Künstler*innen und Performancekünstler*innen wollten uns mit dem Tanz, mit dem Fokus auf unsere Körper als Werkzeug und Medium auf ein ganz neues Feld begeben. Auch dass wir die ‚Regie‘ an jemand anderes abgeben, hat uns schon immer interessiert.“ — Gabriele Oßwald, Wolfgang Sautermeister

stuck (Adjektiv/Partizip Perfekt aus dem Englischen): gesteckt, festgefahren, geklemmt, geklebt, festgeklebt, aufgeschmissen [ugs.], blockiert, kleben geblieben

 

Credits

Choreografie
Doris Uhlich
Performance
Gabriele Oßwald, Wolfgang Sautermeister
Dramaturgische Beratung
Boris Kopeinig, Theresa Rauter
Lichtdesign
Sergio Pessanha
Soundselection
Boris Kopeinig
Kostüm
Zarah Brandl
Produktion
Sebastian Lorenz, Margot Wehinger
Presse, Kommunikation
Jonathan Hörnig
Internationale Distribution
Something Great
Eine Koproduktion von Tanzquartier Wien, insert (Theaterverein) und zeitraumexit Mannheim. Gefördert von Kunst- und Kultursektion Bundeskanzleramt Österreich, Kulturamt der Stadt Mannheim sowie Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e. V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg. insert (Theaterverein) wird von der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert.
Doris
Uhlich

entwickelt seit 2006 eigene Projekte. Im Werk der Choreografin steht die Beschäftigung mit Alltagsgesten oder auch, wie in SPITZE (2008) oder Come Back (2012), mit künstlichen Gesten – in diesen Fällen dem strikten Bewegungscode des klassischen Balletts – im Zentrum. Ihre Performances sind oft Auseinandersetzungen mit Schönheitsidealen und Körpernormen. Seit ihrem Stück more than naked (2013) beschäftigt sich Doris Uhlich in ihren Arbeiten zudem mit der Darstellung von Nacktheit jenseits von Ideologie und Provokation.

Dabei nimmt Musik – besonders elektronische Tanzmusik von New Wave bis Techno – eine wichtige Rolle ein. Die 2018 im Tanzquartier Wien uraufgeführte Produktion Every Body Electric war 2019 u. a. zur Tanzbiennale von Venedig und zur Bienal Sesc de Dança in São Paulo eingeladen. Zuletzt war im TQW Habitat / Halle E zu sehen, Doris Uhlichs bislang größte Choreografie, in der sie mit 120 nackten Menschen einen utopischen Raum schafft.

dorisuhlich.at

 
 
 
Gabriele
Oßwald

ist bildende Künstlerin und Performancekünstlerin. Seit 1993 Einzel- und Gruppenausstellungen und Performances in Deutschland, Italien, Schweiz, Frankreich und Norwegen. 2001 gründete sie mit drei Kolleg*innen, u. a. mit Wolfgang Sautermeister, das Künstlerhaus zeitraumexit e.V. in Mannheim. Von 2007 bis 2016 war sie als künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin nahezu ausschließlich dort tätig.

Die Arbeit an und für zeitraumexit betrachtet sie als Teil ihres Lebenskunstwerkes. Gabriele Oßwald war u. a. Mitglied in der Jury von Girls Go Movie in Mannheim und dem Stuttgarter Theaterpreis des Landes Baden-Württemberg und arbeitet zusammen mit Wolfgang Sautermeister an inklusiven Kunstprojekten. Seit 2017 ist sie wieder freiberuflich als Kuratorin, u. a. für das Festival Impulse in NRW, als Künstlerin sowie im Projektmanagement tätig.

 
Wolfgang
Sautermeister

Seit 1960 Einzel- und Gruppenausstellungen. Seit 1992 Performances in Deutschland, Italien, Schweiz, Frankreich und Norwegen. Mitbegründer von zeitraumexit e.V. Mannheim und Mitglied der künstlerischen Leitung bis 2016. Kurator von internationalen Ausstellungs- und Theater/Performance-Projekten.

Lehraufträge für Performance und Kunst an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bis 2016. Gastprofessur für Performance und Installation, Justus-Liebig-Universität Gießen 2008–2010. Seit 1998 künstlerischer Leiter der Malwerkstatt für erwachsene Behinderte in der Lebenshilfe Bad Dürkheim. Zahlreiche auch internationale Ausstellungsprojekte mit behinderten und nichtbehinderten Künstler*innen. Vorträge. Lecture-Performances. Langjährige Tätigkeit als Kunstvermittler.

wolfgang-sautermeister.de

 
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