Dancers at Work

Symposium
Kunstverein
Archipelago (AT)
Theorie
© Kati Göttfried 
Kunst-
verein
Arch-
ipelago

ist ein Verein, der verschiedene Kunstprojekte unterstützt, die in zeitgenössischen Tanz, Choreografie und Performancepraktiken verankert sind. Der Verein wurde 2008 von Alexander Gottfarb und Anna Maria Nowak gegründet und hat seinen Sitz in Wien.

Kunstverein
Archipelago (AT)
Do22. 
Nov
14–19 Uhr/
TQW Studios

In englischer Sprache

„Dance is not close to work issues because it can function as a representation of work or an image of the working process, but because it is work in terms of its material rhythms, efforts and the ways in which it inhabits space and time.“ — Bojana Kunst, Artist at Work

Der Kunstverein Archipelago veranstaltet im Rahmen von Negotiations ein Symposium, das sich mit dem Begriff „Künstler_in bei der Arbeit“ auseinandersetzt und Modelle erforscht, die die Arbeitsbedingungen von Tänzer_innen und anderen freischaffenden Künstler_innen in Wien nachhaltig verbessern. Ein wichtiger Aspekt von Negotiations ist, die Tatsache hervorzuheben und sichtbar zu machen, dass Tanzen auch eine Form von hoch qualifizierter und körperlich anspruchsvoller Arbeit ist, die eine tägliche Praxis erfordert. Gleichzeitig werden die tatsächlichen Arbeitsbedingungen von professionellen Tänzer_innen überall in Europa prekärer. Pascal Gielen, Direktor des Forschungsinstituts Culture Commons Quest Office an der Universität Antwerpen, ist eingeladen, um über dieses Spannungsverhältnis zwischen den Bedürfnissen und der tatsächlichen Unterstützung zu diskutieren. Er untersucht, wie die Situation freischaffender Künstler_innen durch die Schaffung von sogenannten Commons auf Stadtebene nachhaltig verbessert werden kann. Die flämische Soziologin Annelies Van Assche hat die Arbeitsbedingungen freischaffender Tänzer_innen in Brüssel und Berlin eingehend untersucht. Sie wird das Ergebnis ihrer Recherchen vorstellen, die durch die Nomad Sessions, zwei kurze künstlerische Dokumentationen der in Montreal lebenden Choreografin Sarah Manya, ergänzt werden, die Eindrücke von den Arbeitsbedingungen freischaffender Künstler_innen in Amsterdam und Montreal vermitteln. Die internationalen Gäste treten in Dialog mit lokalen Vertreter_innen der Kunst- und Kulturpolitik. So wird Ulrike Kuner, Geschäftsführerin der IG Freien Theaterarbeit, die Ergebnisse einer vom neuen Europäischen Dachverband der Freien Darstellenden Künste in Auftrag gegebenen Pilotstudie vorstellen, bei der die Arbeitsbedingungen von freien Künstler_innen aus dem Bereich der darstellenden Künste in zehn europäischen Ländern untersucht wurden.

Moderiert von Guy Cools

 

Programm

14 Uhr: Einführende Worte von Guy Cools und Alexander Gottfarb

14.15 Uhr: Präsentation Pascal Gielen (Direktor Culture Commons Quest Office, Universität von Antwerpen) mit anschließendem Q&A, moderiert von Claudia Bosse

15 Uhr: Nomad Sessions, Amsterdam von Sarah Manya

15.15 Uhr: Kaffeepause

15.30 Uhr: Präsentation Annelies Van Assche mit anschließendem Q&A, moderiert von Alexander Gottfarb

16.15 Uhr: Nomad Sessions, Montreal von Sarah Manya

16.30 Uhr: Kaffeepause

17 Uhr: Präsentation Ulrike Kuner (Geschäftsführerin IG Freie Theaterarbeit) mit anschließendem Q&A, moderiert von Guy Cools

18 Uhr: Empfang der flämischen Regierung

Credits

Mit Unterstützung der flämischen Regierung
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Arch-
ipelago

ist ein Verein, der verschiedene Kunstprojekte unterstützt, die in zeitgenössischen Tanz, Choreografie und Performancepraktiken verankert sind. Der Verein wurde 2008 von Alexander Gottfarb und Anna Maria Nowak gegründet und hat seinen Sitz in Wien.

 
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