Ulduz Ahmadzadeh / ATASH عطش contemporary dance company

TARAB

Ulduz Ahmadzadeh

ist Choreografin, Tänzerin, Researcher und künstlerische Co-Leiterin der von ihr 2012 gegründeten ATASH عطش contemporary dance company. Geboren in Teheran, begann Ahmadzadeh in einem Land zu tanzen, in dem das per Gesetz verboten ist. Trotz Zensur trat sie von 1999 bis 2004 mit der Kompanie Harekat auf, weswegen sie verhaftet wurde. Nach ihrer Entlassung gründete sie ihre eigene Tanzkompanie, die sich weiterhin sehr kritisch mit dem politischen System auseinandersetzt und explizit gesellschaftspolitische Themen und kulturelle Hierarchien thematisiert. Ahmadzadeh studierte Regie an der Kunstuniversität Soureh in Teheran, zeitgenössische Tanzpädagogik an der MUK in Wien und Social Design an der Universität für angewandte Kunst Wien.

atashworks.com

Credits

Konzept, Choreografie Ulduz Ahmadzadeh Konzept, Szenografie Till Krappmann Komposition, Live-Musik Mohammad Reza Mortazavi Tanz, Choreografie Desi Bonato, Naline Ferraz, Flora Virag, Luca Major, Ofer Dayani, Axel Hampusson, Jassi Murad Lichtdesign Jan Wielander Produktion Julia Haas, Mascha Mölkner Szenografie in Kollaboration mit Alice Ursini – Eine Koproduktion von ATASH عطش contemporary dance company und Tanzquartier Wien. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien und des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport.

Tashweesh wird vom Creative-Europe-Programm der Europäischen Union und vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport gefördert.

TARAB

In der arabischen und der iranischen Kultur spricht man von „tarab“, wenn der Körper von der Musik ergriffen und die körperliche Wahrnehmung verstärkt wird. Dieser Moment der Verzückung, in dem Körper und Musik sich vereinen, ist das Tor zu Ekstase und verzauberter Sinnlichkeit. In TARAB, dem letzten Teil einer Trilogie, beschäftigt sich Ulduz Ahmadzadeh mit weitgehend unerforschten und mancherorts verbotenen Tänzen des vorislamischen vorderasiatischen Kulturerbes. Tanz- und Musikmaterial, das vielfältigen Formen eurokolonialer und islamischer Übersetzungen unterworfen war, in deren Verlauf Frauen von primären Trägerinnen entweder zu sexualisierten orientalischen Unterhaltungstänzerinnen degradiert wurden oder ihnen die Ausübung gänzlich verboten wurde. Begleitet von den komplexen ungeraden Rhythmen des Perkussionsvirtuosen Mohammad Reza Mortazavi verkörpern sieben Tänzer*innen dieses jahrtausendealte Bewegungsmaterial und lassen es in einen Dialog mit der zeitgenössischen Tanzsprache treten, ohne dabei die koloniale Dynamik zwischen den beiden außer Acht zu lassen.

Ulduz Ahmadzadeh

ist Choreografin, Tänzerin, Researcher und künstlerische Co-Leiterin der von ihr 2012 gegründeten ATASH عطش contemporary dance company. Geboren in Teheran, begann Ahmadzadeh in einem Land zu tanzen, in dem das per Gesetz verboten ist. Trotz Zensur trat sie von 1999 bis 2004 mit der Kompanie Harekat auf, weswegen sie verhaftet wurde. Nach ihrer Entlassung gründete sie ihre eigene Tanzkompanie, die sich weiterhin sehr kritisch mit dem politischen System auseinandersetzt und explizit gesellschaftspolitische Themen und kulturelle Hierarchien thematisiert. Ahmadzadeh studierte Regie an der Kunstuniversität Soureh in Teheran, zeitgenössische Tanzpädagogik an der MUK in Wien und Social Design an der Universität für angewandte Kunst Wien.

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Konzept, Choreografie Ulduz Ahmadzadeh Konzept, Szenografie Till Krappmann Komposition, Live-Musik Mohammad Reza Mortazavi Tanz, Choreografie Desi Bonato, Naline Ferraz, Flora Virag, Luca Major, Ofer Dayani, Axel Hampusson, Jassi Murad Lichtdesign Jan Wielander Produktion Julia Haas, Mascha Mölkner Szenografie in Kollaboration mit Alice Ursini – Eine Koproduktion von ATASH عطش contemporary dance company und Tanzquartier Wien. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien und des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport.

Tashweesh wird vom Creative-Europe-Programm der Europäischen Union und vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport gefördert.

13.10./
14.10.
Do/​Fr
19.30 Uhr
75 Min.
13.10./
14.10.
Do/​Fr
19.30 Uhr
75 Min.
TQW Halle G
€ 25/20/10 Wahlabo
 
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