The Endless Island of Absence

Mystery of Happiness
Linda Samaraweerová (CZ/AT)
Tanz & Performance
© Susanne Schuda 
Linda
Samaraweerová

absolvierte die Tanz- und Performance-Schule P.A.R.T.S. in Belgien. Seit 2005 kooperiert sie mit Karl Karner gattungsübergreifend zwischen bildender und darstellender Kunst und entwickelt aus Skulptur, Installation, Performance, Tanz, Theater, Video und Film choreografische Arbeiten, die in Theatern, Museen und Galerien aufgeführt werden.

Seit 2009 wurden ihre Projekte regelmäßig im Tanzquartier Wien gezeigt, weitere Aufführungsorte waren u. a. steirischer herbst, brut, ImPulsTanz, Donaufestival, Lentos Museum, Neue Galerie Graz, KM – Künstlerhaus, Halle für Kunst und Medien. Im Ausland wurden ihre Projekte in Tschechien, Frankreich, Rumänien, Italien, Sri Lanka, Aserbaidschan, Georgien, Deutschland und in der Schweiz präsentiert. Publikationen: Greenkasten (Kerber Verlag, 2012); I Think We Have A Good Time (2009).

Linda Samaraweerová (CZ/AT)
Fr26./
18 Uhr
Okt
Fr26./
21 Uhr
Okt
Sa27./
18 Uhr
Okt
Sa27. 
21 Uhr
Okt
TQW Halle G

Begrenzte Platzanzahl

Mit dem Ticket für The Endless Island of Absence kostet die Performance La Caresse du Coma nur € 5. Erhältlich an der TQW Kassa.

Wir ersuchen Rollstuhlfahrer_innen sich bis spätestens einen Tag vor der Vorstellung unter +43-1-581 35 91 oder tanzquartier@tqw.at anzumelden.

In ihrer neuesten Choreografie beschäftigt sich Linda Samaraweerová mit der Bedeutung von Glück als kulturellem Mythos, der gesellschaftlichen Zwängen unterliegt. Die Suche nach dem Glück versetzt den Menschen der Gegenwart in eine paradoxe Situation. Überall lauern in der aktuellen Spaß- und Erlebnisgesellschaft Glücksversprechen, die mit sozialem und ökonomischem Gewinn locken. Das Glücklichsein wird dabei zu einer diktatorisch verordneten Pflicht und das Glück letzten Endes zu einer inflationär-vulgären Ware, die sich gegen den Menschen und dessen Freiheit richtet. Denn Unglück bedeutet den sozialen Tod. Linda Samaraweerová entwickelt ein choreografisches Gegenmodell. Sie sucht einen poetischen Raum, nach der Reduktion der Sinneseindrücke. Was passiert, wenn man in die Dunkelheit, ins Nichts geht?

Nachdem sie in ihren letzten Arbeiten das Verhältnis von Körper und Objekt und damit verbundene Strukturen von Zeichen- und Sprachformen ausgelotet hat, verlässt Linda Samaraweerová nun den visuellen Raum und versetzt das Publikum in einen immersiven Zustand, in dem sich die Sinne aktivieren. Umhüllt von Dunkelheit, schweben wir – frei von dem permanenten Beharren auf Sinnsuche. Wir sind. Und da steigt sie vor uns auf, die Insel. Das Glück ist ein Mysterium.

Credits

Konzept
Linda Samaraweerová
In Zusammenarbeit mit
Ondine Cloez, Laura Samaraweerová, Daniel Zimmermann
Performance
Ondine Cloez, Linda Samaraweerová
Musik
Robert Jíša
Musikinterpretation
Matthias Frey, Susanna Gartmayer, Réka Kutas
Video & Objekte
Susanne Schuda
Text
Bruno Batinic
Licht
Victor Duran
Künstlerische Beratung
Cornelia Offergeld
Eine Koproduktion von Tanzquartier Wien und KASAL.
In Kooperation mit nadaLokal und Studio Matsune.
Mit Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien und des Bundeskanzleramts Österreich.
Linda
Samaraweerová

absolvierte die Tanz- und Performance-Schule P.A.R.T.S. in Belgien. Seit 2005 kooperiert sie mit Karl Karner gattungsübergreifend zwischen bildender und darstellender Kunst und entwickelt aus Skulptur, Installation, Performance, Tanz, Theater, Video und Film choreografische Arbeiten, die in Theatern, Museen und Galerien aufgeführt werden.

Seit 2009 wurden ihre Projekte regelmäßig im Tanzquartier Wien gezeigt, weitere Aufführungsorte waren u. a. steirischer herbst, brut, ImPulsTanz, Donaufestival, Lentos Museum, Neue Galerie Graz, KM – Künstlerhaus, Halle für Kunst und Medien. Im Ausland wurden ihre Projekte in Tschechien, Frankreich, Rumänien, Italien, Sri Lanka, Aserbaidschan, Georgien, Deutschland und in der Schweiz präsentiert. Publikationen: Greenkasten (Kerber Verlag, 2012); I Think We Have A Good Time (2009).

 
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