The History of Korean Western Theatre

Jaha Koo
Performance
The History of Korean Western Theatre © Leontien Allemeersch 
Jaha
Koo

ist sowohl Theatermacher als auch Komponist, seine künstlerische Praxis ist zwischen Multimedia-Installationen, Performances und dokumentarischen Formen angesiedelt. Im Zentrum steht der Zusammenprall östlicher und westlicher Kultur, sowohl auf individueller als auch auf makroökonomischer Ebene.

Seine Stücke wurden bereits beim steirischen herbst, bei ImPulsTanz, in den Münchner Kammerspielen und im Zürcher Theater Spektakel präsentiert. Seit einigen Jahren lebt und arbeitet Jaha Koo, der 1984 geboren wurde, in Belgien.

gujaha.com 

Jaha Koo
Fr18./
Sa19. 
Jun
19.30 Uhr/
TQW Studios
€ 15/10

Dauer: 60 Minuten

In koreanischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Als das koreanische Theater 2008 sein einhundertjähriges Jubiläum feierte, bemerkte der Theatermacher Jaha Koo, dass ursprünglich koreanische Theatertraditionen eigentlich nicht mehr existieren. Alles, was als koreanisches Theater gilt, wird hauptsächlich durch den westlichen Kanon bestimmt. Doch warum sind die Südkoreaner*innen so stolz auf den westlichen Einfluss? Und warum beziehen sich alle immer wieder auf Shakespeare? Im dritten Teil seiner Hamartia-Trilogie wirft Jaha Koo Fragen über koreanische Tradition, Selbstzensur und Authentizität auf.

Während die Vorgängerstücke Lolling and Rolling und Cuckoo sich jeweils auf Südkoreas Vergangenheit und Gegenwart konzentrierten, verhandelt Jaha Koo nun die Zukunft. Akribisch seziert er die tragischen Auswirkungen der letzten Jahrzehnte und verwebt so persönliche Geschichten mit historischen, politischen und soziologischen Fakten. Mit spielerischem Ernst enthüllt er die kleinen Risse im modernen Konfuzianismus – einer Ideologie, die nach wie vor das Moralsystem, die Lebensweise und die sozialen Beziehungen in Südkorea bestimmt. Dabei versucht Jaha Koo mit Blick auf die nächsten Generationen, mit den Traditionen der Selbstzensur zu brechen. Denn nur wer sich auf eine authentische Version der Geschichte stützt, kann künftigen Generationen den Weg in eine bessere Zukunft ebnen.

Trailer

Die Performance sollte urspünglich im Rahmen des Schwerpunkts Imagining otherwise – How do we move from here? im November 2020 gezeigt werden.

Credits

Konzept, Text, Regie, Musik, Video
Jaha Koo
Performance
Jaha Koo, Seri, Toad
Dramaturgie
Dries Douibi
Setting, Zeichnungen
Eunkyung Jeong
Technisches Team
Korneel Coessens, Koen Goossens, Anne Meeussen, Philippe Digneffe
Hardware-Hacking
Idella Craddock
Recherche
Eunkyung Jeong, Jaha Koo
Mitarbeit Recherche
Sang Ok Kim 
Interview
Jooyoung Koh, Kiran Kim, Kyungmi Lee
Produktion
CAMPO (Gent)
Koproduktion
Kunstenfestivaldesarts (Brüssel), Münchner Kammerspiele, Frascati Producties (Amsterdam), Veem House for Performance (Amsterdam), SPRING performing arts festival (Utrecht), Zürcher Theater Spektakel, Black Box teater (Oslo), Internationales Sommerfestival Festival, Kampnagel (Hamburg), Tanzquartier Wien, wpZimmer (Antwerpen), Théâtre de la Bastille (Paris) und Festival d’Automne (Paris)
Residencies
Kunstencentrum BUDA (Kortrijk), wpZimmer (Antwerpen), Decoratelier Jozef Wouters (Brüssel), Doosan Art Center (Seoul)
Mit Unterstützung von
Beursschouwburg, Vlaamse Gemeenschapscommissie und Amsterdams Fonds voor de Kunst
Unterstützt von
Jaha
Koo

ist sowohl Theatermacher als auch Komponist, seine künstlerische Praxis ist zwischen Multimedia-Installationen, Performances und dokumentarischen Formen angesiedelt. Im Zentrum steht der Zusammenprall östlicher und westlicher Kultur, sowohl auf individueller als auch auf makroökonomischer Ebene.

Seine Stücke wurden bereits beim steirischen herbst, bei ImPulsTanz, in den Münchner Kammerspielen und im Zürcher Theater Spektakel präsentiert. Seit einigen Jahren lebt und arbeitet Jaha Koo, der 1984 geboren wurde, in Belgien.

gujaha.com 

 
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