The History of Korean Western Theatre

Jaha Koo
Performance
© Leontien Allemeersch 
Jaha
Koo

ist sowohl Theatermacher als auch Komponist, seine künstlerische Praxis ist zwischen Multimedia-Installationen, Performances und dokumentarischen Formen angesiedelt. Im Zentrum steht der Zusammenprall östlicher und westlicher Kultur, sowohl auf individueller als auch auf makroökonomischer Ebene.

Seine Stücke wurden bereits beim steirischen herbst, bei ImPulsTanz, in den Münchner Kammerspielen oder im Zürcher Theater Spektakel präsentiert. Seit einigen Jahren lebt und arbeitet Jaha Koo, der 1984 geboren wurde, in Belgien.

gujaha.com

Jaha Koo
Fr06./
Sa07. 
Nov
19.30 Uhr/
TQW Halle G
 
     
  • Fr 06. Nov
  • Sa 07. Nov
€ 10

60 Minuten, keine Pause

In koreanischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Der Ticketverkauf startet am Mi, 14. Oktober.

Als das koreanische Theater 2008 sein hundertjähriges Jubiläum feierte, bemerkte der Theatermacher Jaha Koo, dass ursprünglich koreanische Theatertraditionen eigentlich nicht mehr existieren. Alles, was als koreanisches Theater gilt, wird hauptsächlich durch den westlichen Kanon bestimmt. Doch warum sind die Südkoreaner*innen so stolz auf den westlichen Einfluss? Und warum beziehen sich alle immer wieder auf Shakespeare? Im dritten Teil seiner Hamartia-Trilogie wirft Jaha Koo Fragen über koreanische Tradition, Selbstzensur und Authentizität auf.

Während die Vorgängerstücke Lolling and Rolling und Cuckoo sich jeweils auf Südkoreas Vergangenheit und Gegenwart konzentrierten, verhandelt Jaha Koo nun die Zukunft. Akribisch seziert er die tragischen Auswirkungen der letzten Jahrzehnte und verwebt so persönliche Geschichten mit historischen, politischen und soziologischen Fakten. Mit spielerischem Ernst enthüllt er die kleinen Risse im modernen Konfuzianismus – einer Ideologie, die nach wie vor das Moralsystem, die Lebensweise und die sozialen Beziehungen in Südkorea bestimmt. Dabei versucht er mit Blick auf die nächsten Generationen, mit den Traditionen der Selbstzensur zu brechen. Denn nur wer sich auf eine authentische Version der Geschichte stützt, kann künftigen Generationen den Weg in eine bessere Zukunft ebnen.

Trailer ansehen

Credits

Konzept, Text, Regie, Musik, Video, Performance
Jaha Koo
Dramaturgie
Dries Douibi
Szenografie
Eunkyung Jeong
Technisches Team
Korneel Coessens, Koen Goossens, Anne Meeussen
Hardware-Hacking
Idella Craddock
Recherche
Eunkyung Jeong, Jaha Koo
Mitarbeit Recherche
Sang Ok Kim 
Produktion
CAMPO
Eine Koproduktion von
Kunstenfestivaldesarts (Brüssel), Münchner Kammerspiele, Frascati Producties (Amsterdam), Veem House for Performance (Amsterdam), SPRING performing arts festival (Utrecht), Zürcher Theater Spektakel, Black Box teater (Oslo), Internationales Sommerfestival Festival, Kampnagel (Hamburg), Tanzquartier Wien, wpZimmer (Antwerpen), Théâtre de la Bastille (Paris) und Festival d’Automne (Paris)
Residenzen
Kunstencentrum BUDA (Kortrijk), wpZimmer (Antwerpen), Decoratelier Jozef Wouters (Brüssel), Doosan Art Center (Seoul)
Mit Unterstützung von
Beursschouwburg, Vlaamse Gemeenschapscommissie und Amsterdams Fonds voor de Kunst
Mit Unterstützung von
Jaha
Koo

ist sowohl Theatermacher als auch Komponist, seine künstlerische Praxis ist zwischen Multimedia-Installationen, Performances und dokumentarischen Formen angesiedelt. Im Zentrum steht der Zusammenprall östlicher und westlicher Kultur, sowohl auf individueller als auch auf makroökonomischer Ebene.

Seine Stücke wurden bereits beim steirischen herbst, bei ImPulsTanz, in den Münchner Kammerspielen oder im Zürcher Theater Spektakel präsentiert. Seit einigen Jahren lebt und arbeitet Jaha Koo, der 1984 geboren wurde, in Belgien.

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