Transindividuality and the stage as re(s)publica

Ana Vujanović (RS/DE)
Theorie/Vortrag
 
Ana Vujanovic
© Ana Vujanović
Ana
Vujanović

ist als freie Kulturarbeiterin – Wissenschaftlerin, Autorin, Dramaturgin und Aktivistin – auf dem Gebiet der zeitgenössischen darstellenden Künste und der Kultur tätig und Chefredakteurin von TkH – Journal for Performing Arts Theory. Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit stellt die Förderung der unabhängigen Szene in Belgrad und im ehemaligen Jugoslawien dar. Sie hat an verschiedenen Universitäten und Studienprogrammen in mehreren europäischen Ländern gelehrt,

war Gastprofessorin für Performance Studies an der Universität Hamburg und ist aktuell Dozentin am HZT Berlin. Ana Vujanović wirkt als Dramaturgin und Koautorin an künstlerischen Projekten in den Bereichen Performance, Theater, Tanz und Video/Film mit und hat zahlreiche Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden sowie vier Bücher veröffentlicht. Gegenwärtig betreibt sie mit Bojana Cvejić und Marta Popivoda das unabhängige Forschungsprojekt Performing the Self in the 21st Century.

anavujanovic.net

Ana Vujanović (RS/DE)
Fr25. 
Mai
18 Uhr/
TQW Studios
Eintritt frei

In englischer Sprache

„Nothing seems more appropriate today than thinking community; nothing more necessary, demanded, and heralded by a situation that joins in a unique epochal knot the failure of all communisms with the misery of new individualisms.“
Roberto Esposito, Communitas

Ausgehend von Espositos Begriff der „in-between community“ diskutiert Ana Vujanović das Transindividuelle als Denkhorizont für die Beziehung zwischen dem Gemeinsamen und dem Singulären. Methodisch kommt ihr Langzeitexperiment der social dramaturgy zum Einsatz, bei dem verschiedene Konzepte und Werkzeuge der Performing Arts zur Analyse sozialer Prozesse und Konfigurationen genutzt werden. Dabei identifiziert sie choreografische Strategien, die soziopolitische und alltägliche Perspektiven reflektieren und einen transindividuellen Raum schaffen. Während des Vortrags wird sie folgende Stücke thematisieren: Doris Uhlich, more than naked (2013); Christine De Smedt, 4 choreographic portraits (2011/12); Ligia Lewis, minor matters (2016); und Xavier Le Roy, Project (2003). Als Ausgangspunkt nimmt sie die ontologische Prekarität des menschlichen Lebens und des Körpers (ausgehend von Judith Butler, Isabell Lorey), die unser Leben und unsere Körper von Anfang an einzigartig und gemeinsam macht.

Ana
Vujanović

ist als freie Kulturarbeiterin – Wissenschaftlerin, Autorin, Dramaturgin und Aktivistin – auf dem Gebiet der zeitgenössischen darstellenden Künste und der Kultur tätig und Chefredakteurin von TkH – Journal for Performing Arts Theory. Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit stellt die Förderung der unabhängigen Szene in Belgrad und im ehemaligen Jugoslawien dar. Sie hat an verschiedenen Universitäten und Studienprogrammen in mehreren europäischen Ländern gelehrt,

war Gastprofessorin für Performance Studies an der Universität Hamburg und ist aktuell Dozentin am HZT Berlin. Ana Vujanović wirkt als Dramaturgin und Koautorin an künstlerischen Projekten in den Bereichen Performance, Theater, Tanz und Video/Film mit und hat zahlreiche Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden sowie vier Bücher veröffentlicht. Gegenwärtig betreibt sie mit Bojana Cvejić und Marta Popivoda das unabhängige Forschungsprojekt Performing the Self in the 21st Century.

anavujanovic.net

 
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