TransLate 2

Katherina T. Zakravsky
Laborpräsentation
© Katherina T. Zakravsky 
Katherina T.
Zakravsky,

Performance- und Konzeptkünstlerin, Philosophin, Autorin, Projektentwicklerin an der Schnittstelle von Wissenschaft (Physik, Biologie), sozialem Aktivismus (Ökologie, urbane Lebensstile), Kunst, Spiritualität und Populärkultur (Science-Fiction, TV-Serien, soziale Medien und transmediale Kulte).

Katherina T. Zakravsky
Sa21. 
Mär
17 Uhr/
TQW Studios
Eintritt frei

Wollen wir die Diversität der Sprachen ehren, müssen wir die Übersetzung pflegen. Zwischen „Muttersprachen“, Idiolekten, Medien, Stilen. Nicht nur in vager Analogie, sondern im Sinne der „natürlich-kulturellen Koevolution“ schwindet die Vielfalt der Sprachen ebenso wie die der Arten. Die extreme Verarmung dieser linguistischen und symbolischen Ökologie geht mit der erdrückenden Macht der einen Verkehrssprache Englisch einher. Will man dem etwas entgegensetzen, muss man wieder verschiedene Sprachen würdigen und sich dem Problem ihrer relativen Unübersetzbarkeit stellen. Und diese Kunst, einen Abgrund gleichsam mit einem Abgrund zu überbrücken, betrifft nicht nur historische National- und Regionalsprachen, sondern auch Stile und Codes der nonverbalen Expression und Perzeption (Bewegung, Klang, Raumgestaltung etc.). In Anlehnung an das Labor TransLate 2006, das seinen Ausgangspunkt bei der Lektüre von Walter Benjamin nahm, werden wir uns mit Übersetzungen zwischen Deutsch, Englisch und Russisch befassen und versuchen, dem anbrechenden Zeitalter der Disruption inkompatibler Lebens-, Denk- und Sprachstile mit Humor, Witz und Magie, nicht mit bleischweren Konsensmaschinen zu begegnen.

Das Labor TransLate 2 findet von 16. bis 20. März statt.

Credits

Teilnehmer*innen
KT Zakravsky/ZAK RAY, Oleg Soulimenko, Roland Rauschmeier, Anne Juren, Irina Sandomirskaja u. a.
Katherina T.
Zakravsky,

Performance- und Konzeptkünstlerin, Philosophin, Autorin, Projektentwicklerin an der Schnittstelle von Wissenschaft (Physik, Biologie), sozialem Aktivismus (Ökologie, urbane Lebensstile), Kunst, Spiritualität und Populärkultur (Science-Fiction, TV-Serien, soziale Medien und transmediale Kulte).

 
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