Under Cover

Ulduz Ahmadzadeh (IR/AT) / tanz.labor.labyrinth
Tanz & Performance
© Almud Krejza 
Ulduz
Ahmadzadeh,

geboren 1981 in Teheran, begann in einem Land zu tanzen, in dem das per Gesetz verboten ist. Trotz Zensur trat sie von 1999 bis 2004 mit der Kompanie Harekat auf, wofür sie inhaftiert wurde. Daraufhin gründete sie ihre eigene Gruppe, mit der sie ihre systemkritische Arbeit begann. Ahmadzadeh studierte Regie an der Kunstuniversität Soureh in Teheran, zeitgenössische Tanzpädagogik am MUK (BA) in Wien und Social Design (MA) an der Universität für angewandte Kunst Wien.

Seit 2012 leitet sie die zeitgenössische Tanzkompanie tanz.labor.labyrinth, mit der sie sozialpolitische Themen sowie Fragen zu kulturellen Hierarchien behandelt. 2010 wurde Ulduz Ahmadzadeh für die Ö1 Talentebörse ausgewählt, 2017 erhielt sie eine TURBO Residency und 2018 ein danceWEB Scholarship bei ImPulsTanz.

tanzlaborlabyrinth.com

 

Ulduz Ahmadzadeh (IR/AT) / tanz.labor.labyrinth
Fr03./
Sa04. 
Mai
im Anschluss an Trouble/
TQW Studios
 
     
  • Fr 03. Mai
  • Sa 04. Mai

Für Rakete sind ausschließlich Tagestickets erhältlich. Diese inkludieren den Eintritt zu allen Veranstaltungen des jeweiligen Tages.

Bei ausverkauften Vorstellungen sind Restkarten an der Abendkasse erhältlich.

In Under Cover bewegt sich die iranisch-österreichische Tänzerin und Choreografin Ulduz Ahmadzadeh entlang der Kontinente, Orte und Kontexte ihrer Biografie und verwebt diese in einem bestechenden Mix aus Performance, Film und Installation mit den Erfahrungen von anderen „orientalischen“ Frauen. Ob mit oder ohne Hijab, die Herkunft dieser Frauen triggert Erwartungshaltungen und legt sich wie ein Schleier über die Wahrnehmung der Realität. Auch die aktuelle populistische Verkettung der Begriffe Islam, Kopftuch und Terrorismus zeichnet ein bewusst eindimensionales Bild muslimisch sozialisierter Frauen. Ahmadzadeh setzt in ihrer Performance weniger auf das Trugbild Herkunft als auf die Analyse der (gesellschafts-)politischen Lage, um bestehende Machtstrukturen zu unterlaufen. Ausgehend von Interviews nimmt sie die Gestalt verschiedener Frauen an und liefert dem Publikum so Einblicke in ein komplexes Spannungsfeld aus divergierenden Rollenbildern, Glaubenssystemen und individuellen Einstellungen zu Lust und körperlicher Freiheit.

Credits

Konzept, Choreografie, Performance
Ulduz Ahmadzadeh
Konzept, Dramaturgie
Johanna Figl
Ausstattung, Bühne, Szenenbild
Till Jasper Krappmann
Sounddesign
Paul Kotal
Kamera
Parvin Ebrahimi
Filmmontage
Christin Veith
Produktion
Almud Krejza
Blick von außen
Gerlinde Roidinger
Ulduz
Ahmadzadeh,

geboren 1981 in Teheran, begann in einem Land zu tanzen, in dem das per Gesetz verboten ist. Trotz Zensur trat sie von 1999 bis 2004 mit der Kompanie Harekat auf, wofür sie inhaftiert wurde. Daraufhin gründete sie ihre eigene Gruppe, mit der sie ihre systemkritische Arbeit begann. Ahmadzadeh studierte Regie an der Kunstuniversität Soureh in Teheran, zeitgenössische Tanzpädagogik am MUK (BA) in Wien und Social Design (MA) an der Universität für angewandte Kunst Wien.

Seit 2012 leitet sie die zeitgenössische Tanzkompanie tanz.labor.labyrinth, mit der sie sozialpolitische Themen sowie Fragen zu kulturellen Hierarchien behandelt. 2010 wurde Ulduz Ahmadzadeh für die Ö1 Talentebörse ausgewählt, 2017 erhielt sie eine TURBO Residency und 2018 ein danceWEB Scholarship bei ImPulsTanz.

tanzlaborlabyrinth.com

 

 
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