University of Hard Knocks

Christine Gaigg
Laborpräsentation
 
Christine
Gaigg

studierte Philosophie in Wien sowie Tanz und Choreografie an der SNDO Amsterdam. Nach ihrer langjährigen Kollaboration mit Komponist*innen (u. a. mit Bernhard Lang Maschinenhalle #1, Eröffnung steirischer herbst 2010) beschäftigt sie sich nun vorwiegend mit dem Genre „Performance-Essay“, in dem sie in unterschiedlichen Formaten gesellschaftspolitische Themen so umsetzt, dass eine Spannung zwischen emotionalen und analytischen Momenten entsteht, z. B. DeSacre! Pussy Riot meets Vaclav Nijinsky (2013), CLASH (2016) über Homophobie als Auslagerung von Selbsthass.

Oder ihre Trilogie zur Chemie des Begehrens: Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? (2014, 2018), das intime Begegnungsformat Meet (2018) und Affair (2019). Im Januar 2022 hat das im Lockdown erarbeitete Stück Go for it let go im TQW Premiere.

Christine Gaigg
Do11. 
Nov
19.30 Uhr/
TQW Studios
Eintritt frei

Reservierungspflicht – Zählkarte ab drei Tagen vor der Veranstaltung im Webshop erhältlich.

Veranstaltungen zu Fragen der Zukunft von Tanz und Performance gab und gibt es immer wieder, im Tanzquartier z. B. verdichtet in einem Marathon im Jahr 2008, bei dem fünfzig Künstler*innen, Kurator*innen und Theoretiker*innen jeweils eine Stunde lang von ihren Visionen berichteten. 2021 stellen sich die Fragen nach der Zukunft so scharf und dringlich wie noch nie zuvor im zwanzigjährigen Bestehen des Tanzquartiers. Was passiert mit einer Sparte, deren Voraussetzung, das Zusammenkommen von Performer*innen und Publikum in einem geteilten Raum, um gemeinsam etwas zu erleben, auszutauschen und zu bereden, durch die Pandemie derart ausgehebelt worden ist? War es bloß eine Zeit des Aufschiebens und Abwartens, des kurzfristigen Auslagerns ins Digitale und einer ungeduldig erwarteten Rückkehr zum direkten Ereignis mit körperlicher Nähe oder wird die Pandemie langfristig Spuren hinterlassen? Brauchen wir die Live-Begegnung überhaupt noch oder brauchen wir sie mehr denn je? Und kann Performance dazu beitragen, mit den Umbrüchen zurechtzukommen? In diesem Labor ergründen und begründen Künstler*innen unterschiedlicher Herkunft, Generation und Praxis miteinander das Unersetzliche der Performance und öffnen am 11. November ihren Prozess dem Publikum.

Credits

Mit
Claudia Bosse, Christine Gaigg, Thomas Marschall, Roland Rauschmeier, Mani Obeya, Elizabeth Ward
Christine
Gaigg

studierte Philosophie in Wien sowie Tanz und Choreografie an der SNDO Amsterdam. Nach ihrer langjährigen Kollaboration mit Komponist*innen (u. a. mit Bernhard Lang Maschinenhalle #1, Eröffnung steirischer herbst 2010) beschäftigt sie sich nun vorwiegend mit dem Genre „Performance-Essay“, in dem sie in unterschiedlichen Formaten gesellschaftspolitische Themen so umsetzt, dass eine Spannung zwischen emotionalen und analytischen Momenten entsteht, z. B. DeSacre! Pussy Riot meets Vaclav Nijinsky (2013), CLASH (2016) über Homophobie als Auslagerung von Selbsthass.

Oder ihre Trilogie zur Chemie des Begehrens: Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? (2014, 2018), das intime Begegnungsformat Meet (2018) und Affair (2019). Im Januar 2022 hat das im Lockdown erarbeitete Stück Go for it let go im TQW Premiere.

 
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