Ekstatische Körper – bitte zu Tisch!

Coupé Décalé (BE) & Kopf Hoch / Simon Mayer (AT/BE)
Open Level
Ann Veronica Janssens, Blue, Red and Yellow, 2001. © Pascual Mercé courtesy EACC Castello 
Coupé
Décalé

lädt Künstler_innen, Theoretiker_innen und Zuschauer_innen ein, sich über eine Auswahl von Arbeiten zu Themen auszutauschen, die in verschiedenen Zyklen entwickelt wurden. Bei der Auswahl wird besonders auf Bewegung, Körper und Gesten im Zusammenhang mit ästhetischen, kulturellen und sozialen Ansätzen geachtet. Das Projekt setzt einen Dialog zwischen der lokalen aufstrebenden Kunstszene und anerkannten Künstler_innen in Gang, indem es deren Werke zueinander in Resonanz bringt und sie gelegentlich zu Kollaborationen und Kreationen vor Ort einlädt.

Kopf
Hoch

ist ein von Simon Mayer ins Leben gerufener Verein und steht für eine Gruppe von Künstler_innen, Techniker_innen und Kulturarbeiter_innen, die in den letzten Jahren mehr oder weniger stetig mit Simon Mayer zusammengearbeitet haben. Neben der Arbeit an neuen Produktionen und am Touring wird versucht, die Szene in Wien und Österreich aktiv mitzugestalten und nicht zuletzt im Ausland gemachte Erfahrungen für die heimische Szene fruchtbar zu machen.

Coupé Décalé (BE) & Kopf Hoch / Simon Mayer (AT/BE)
Sa13. 
Okt
10.30–19.00 Uhr
TQW Studios

Eintritt frei

Im Rahmen von TQW Explore / Der ekstatische Körper

 

Coupé Décalé und Kopf Hoch / Simon Mayer laden dazu ein, gemeinsam über die Bedürfnisse, die Schönheit und die Grenzen der Erforschung des eigenen ekstatischen Körpers zu reflektieren. Es wird ein Tag voller physischer Übungen, Diskussionen und Screenings. Es gibt Musik und Essen, und natürlich wird auch gefeiert. Für unseren Körper bedeutet dieser Tag: Ankommen – Hören – Essen – Beobachten – Schlafen – Nachdenken – Essen – Fliegen. Der Eintritt ist frei.

Programm

10.30 Uhr: Morgentraining mit Elke Van Campenhout
In dieser Einführungsübung mit Elke Van Campenhout erschaffen Atmung und minimale Bewegungen einen gemeinsamen ekstatischen Körper. Die tantrische Verbindung ermöglicht dem Individuum, sich im transindividuellen Körper aufzulösen. Klare Grenzen gehen verloren, energetische Körper überlagern sich und vibrieren miteinander.

12 Uhr: Einführung: Was ist der ekstatische Körper?
Wir präsentieren unsere Erkenntnisse zu den in dieser gemeinsamen Workshopwoche gesammelten Erfahrungen. Wie haben wir die Überschneidungen zwischen Tanz und anderen Wissensbereichen bei der versuchten Neudefinition des tanzenden Körpers wahrgenommen? Wie war unser persönlicher Weg, Ekstase im eigenen Körper wahrzunehmen? Wie können wir Ekstase definieren? In persönlichen Geschichten beschreiben Corine Sombrun, Robert Steijn, Hiah Park, Simon Mayer und Ziya Azazi die Suche nach dem ekstatischen Potenzial ihres Körpers.

13 Uhr: Mittagspause

14 Uhr: Ekstatische Körper – bitte zu Tisch!
Im Dialog mit dem Publikum werden wir Parallelen zur eigenen individuellen Transformationssuche ziehen bzw. Unterschiede ausfindig machen. Moderiert wird das Gespräch von der experimentellen Performerin Elke Van Campenhout aus Brüssel, die das Kunstfeld verlassen hat, um tantrische Nonne zu werden.

15.30 Uhr: Siesta
Lassen wir den Körper ruhen und den Geist hängen. Irgendwo zwischen Träumen, Schlafen, Flüstern, Entspannen oder einfach nur Gelangweiltsein finden wir ein Zuhause.

16 Uhr: Podiumsdiskussion – Kulturelle Aneignung in den Künsten mit Pêdra Costa, Victor Kaleb und Amanda Piña
Wenn wir mit den physischen Praktiken anderer Kulturen arbeiten, müssen wir uns auch der Diskussion stellen, wem dieses Wissen gehört und wie wir die Kolonialisierung dessen, was nicht zu unserer eigenen Kultur gehört, vermeiden können. Die Podiumsdiskussion versammelt Expert_innen, die in ihrem Berufs- und Privatleben umfangreiche Erfahrungen mit dieser Problematik gemacht haben. Sie schließt das Publikum mit ein, um kritische Reflexionen über kulturelle Aneignung zu fördern. In Anbetracht des Schadens, den koloniale Hegemonien verursacht haben und noch heute verursachen, geht es darum, Strategien zu finden, wie dieses Problem zu einer Chance für die Rehabilitierung von interkulturellen Beziehungen werden kann. Es soll gelingen, kulturelle Aneignung neu zu denken und sie durch friedliche und konstruktive Alternativen zu ersetzen.

Tipp: DANZA Y FRONTERA: Bodies, Movement and Decoloniality. Lecture und Gespräch mit Nicole Haitzinger und Rolando Vázquez auf Einladung von Amanda Piña um 18 Uhr in den TQW Studios.

19 Uhr: Abendessen und Pause

21 Uhr: Celebration – eine ekstatische Party*

*Eintritt: € 4; freier Eintritt für alle Workshop-Teilnehmer_innen

Coupé
Décalé

lädt Künstler_innen, Theoretiker_innen und Zuschauer_innen ein, sich über eine Auswahl von Arbeiten zu Themen auszutauschen, die in verschiedenen Zyklen entwickelt wurden. Bei der Auswahl wird besonders auf Bewegung, Körper und Gesten im Zusammenhang mit ästhetischen, kulturellen und sozialen Ansätzen geachtet. Das Projekt setzt einen Dialog zwischen der lokalen aufstrebenden Kunstszene und anerkannten Künstler_innen in Gang, indem es deren Werke zueinander in Resonanz bringt und sie gelegentlich zu Kollaborationen und Kreationen vor Ort einlädt.

Kopf
Hoch

ist ein von Simon Mayer ins Leben gerufener Verein und steht für eine Gruppe von Künstler_innen, Techniker_innen und Kulturarbeiter_innen, die in den letzten Jahren mehr oder weniger stetig mit Simon Mayer zusammengearbeitet haben. Neben der Arbeit an neuen Produktionen und am Touring wird versucht, die Szene in Wien und Österreich aktiv mitzugestalten und nicht zuletzt im Ausland gemachte Erfahrungen für die heimische Szene fruchtbar zu machen.

 
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