Gravity’s Garden

Elizabeth Ward (US/AT)

Training/Advanced Level
© Julie Calbert 
Elizabeth
Ward

ist Choreografin und Performerin und lebt derzeit in Wien. Davor war sie in New York City, Athen, Brüssel und Portland, Oregon, tätig. Ihre Arbeit erforscht die kollektiven Geschichten einer Genealogie des Tanzes, die im Muskelgedächtnis von Tänzer*innen als lebendige Archäologie eingeschrieben sind.

 

Derzeit entwickelt sie zusammen mit der bildenden Künstlerin Julia Zastava und der Musikerin Ana Threat ein neues Stück über Heimsuchungen, wobei sie sich insbesondere mit den komplizierten politischen Geschichten des frühen Modern Dance auseinandersetzt. Als Performerin war sie u. a. in Arbeiten von DD Dorvillier, Miguel Gutierrez, Anne Juren, Jennifer Lacey und Frédéric Gies zu sehen. Ihren Bachelor of Arts machte Elizabeth Ward am Bennington College in Vermont. Der Schwerpunkt lag dabei auf Improvisation als performative Praxis.

Elizabeth Ward (US/AT)

Fr10. 
Mai
10.45–12.30 Uhr
TQW Studios
 
     
  • Fr 10. Mai

Dieses Training läuft vom 6. bis 10. Mai 2019.

Das Thema Schwerkraft ist ein Klassiker im Tanzunterricht. Was aber, wenn wir uns dennoch wieder damit beschäftigen? Nämlich wirklich! Will heißen, wir richten unsere Aufmerksamkeit darauf, wie das Gewicht in unserem Körper nach unten fällt und beobachten, ob sich dieses Gewicht während der fünf Tage Training anders anzufühlen beginnt. Zugleich wollen wir unser Tanzen mit Hilfe der Frühlingsenergie von Pflanzen mit Leben erfüllen. Wir neigen dazu, uns Pflanzen immer als nach oben wachsend vorzustellen, aber sie wachsen auch nach unten und verzweigen sich gleichzeitig seitlich.

Dieses Training arbeitet mit Pflanzenbildern, kombiniert mit somatischen Bewusstseinsuntersuchungen, die wir mit geschlossenen Augen durchführen, bevor wir uns den Grundlagen des Balletts widmen. Ballett entstand vor Newtons Gravitationstheorie, also lassen wir die manchmal ernste Natur der Schwerkraft (und des Balletts) beiseite und konzentrieren uns stattdessen auf unsere Beziehung zum Boden. Spielen wir mit der Wiederentdeckung der Schwerkraft in unserem Tanzen, wie eine Pflanze, der Wurzeln und Rhizome und vielleicht mit ein paar Epiphyten (Luftpflanzen) im Raum wachsen!

Elizabeth
Ward

ist Choreografin und Performerin und lebt derzeit in Wien. Davor war sie in New York City, Athen, Brüssel und Portland, Oregon, tätig. Ihre Arbeit erforscht die kollektiven Geschichten einer Genealogie des Tanzes, die im Muskelgedächtnis von Tänzer*innen als lebendige Archäologie eingeschrieben sind.

 

Derzeit entwickelt sie zusammen mit der bildenden Künstlerin Julia Zastava und der Musikerin Ana Threat ein neues Stück über Heimsuchungen, wobei sie sich insbesondere mit den komplizierten politischen Geschichten des frühen Modern Dance auseinandersetzt. Als Performerin war sie u. a. in Arbeiten von DD Dorvillier, Miguel Gutierrez, Anne Juren, Jennifer Lacey und Frédéric Gies zu sehen. Ihren Bachelor of Arts machte Elizabeth Ward am Bennington College in Vermont. Der Schwerpunkt lag dabei auf Improvisation als performative Praxis.

 
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