PLEASURE -Eine zeitgenössische Technikklasse

David Bloom (DE)
Training/Advanced Level
© Jean-Baptiste Huong 
David
Bloom

wurde in Heidelberg in eine New Yorker Familie hineingeboren. Seine Tanzausbildung erhielt er hauptsächlich an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, zudem studierte er bei William Forsythe, Kirstie Simson und Benoît Lachambre. Er war Mitglied des Tanzensembles am Staatstheater Darmstadt und arbeitete u. a. an Projekten von Marco Santi, Michaël d’Auzon, Nir de Volff/Total Brutal, Micha Purucker, Ingo Reulecke, Canan Erek, Friederike Plafki, Felix Ruckert & Tino Sehgal mit. David Bloom unterrichtet zeitgenössischen Tanz in verschiedenen Kontexten und absolvierte außerdem das Urban Tantra Professional Training Program von Barbara Carrellas. Er studierte BDSM und Tantra bei Lehrer_innen wie Joseph Kramer, Felix Ruckert, Osada Steve & Midori.

Seit er den Studiengang M.A. Choreografie des Hochschulübergreifenden Zentrums Tanz Berlin – wo er seit 2017 auch unterrichtet – abschloss, konzentriert er sich hauptsächlich auf seine eigene choreografische Arbeit, u. a. Die Heilige und die Hure, ein Solo für Felix Ruckert, und enemy, ein interaktives Saunatanzstück. Er kuratierte außerdem regelmäßig die Berliner Play-Party/choreografische Installation Friends & Lovers, die eine Kurzfilmtrilogie inspirierte und beim Berliner Pornfilmfestival Premiere hatte. David Bloom war 2012 danceWEB-Stipendiat und kehrte 2015 und 2016 zum Unterrichten zum Festival ImPulsTanz zurück.

davidbloom.info

David Bloom (DE)
Do12. 
Apr
10.45–12.30 Uhr
TQW Studios

Was bedeutet es, gemeinsam etwas mit unseren Körpern zu unternehmen? Was kann man aus einer Tanzklasse mitnehmen wie aus sonst keiner anderen Erfahrung? Und welchen Stellenwert hat die „Technik“ des zeitgenössischen Tanzes, seitdem alles erlaubt ist?

In den letzten paar Jahren habe ich mich intensiv mit somatischen Bewegungsansätzen auseinandergesetzt. Diese Klasse ist ein Versuch, diesen selbstforschenden und potenziell heilsamen Prozess mit der externen Struktur einer technischen zeitgenössischen Klasse zusammenzuführen. Ich glaube, dass es möglich ist, auch bei der Ausführung von vorgegebenen Übungen und Sequenzen ein Bewusstsein des Körpers zu bewahren, und dass diese Verbindung dem performenden Körper eine große Bandbreite von Optionen bietet. Tanz und Choreografie erscheinen nicht nur als Handlung, sondern auch als ihr Gegenteil: Empfangen, Beobachten, Zuhören. Freude stellt einen Weg dar, um „Schritte“ wahrhaftig zu verkörpern.

Die Klasse beginnt mit der somatischen Wahrnehmung des Körpers und lenkt dann das Bewusstsein auf das Raum-Zeit-Kontinuum, durch das wir uns bewegen, mit einer Kombination aus Improvisationsstrukturen, technischen „Übungen“ und vorgegebenen Sequenzen.

Ich finde auch den Gedanken, „eine Klasse zu besuchen“, an sich sehr interessant. Was bedeutet es, in dieses Studio zu gehen, und mit welcher Intention tue ich das? Wir werden die individuelle Gruppendynamik jedes einzelnen Tages dazu nutzen, eine einzigartige Erfahrung und eine von Freude erfüllte Praxis miteinander zu teilen. Das, was man regelmäßig übt, ist das, worin man besser wird, und wenn man übt, das Tanzen zu genießen, wird der Genuss zunehmen.

David
Bloom

wurde in Heidelberg in eine New Yorker Familie hineingeboren. Seine Tanzausbildung erhielt er hauptsächlich an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, zudem studierte er bei William Forsythe, Kirstie Simson und Benoît Lachambre. Er war Mitglied des Tanzensembles am Staatstheater Darmstadt und arbeitete u. a. an Projekten von Marco Santi, Michaël d’Auzon, Nir de Volff/Total Brutal, Micha Purucker, Ingo Reulecke, Canan Erek, Friederike Plafki, Felix Ruckert & Tino Sehgal mit. David Bloom unterrichtet zeitgenössischen Tanz in verschiedenen Kontexten und absolvierte außerdem das Urban Tantra Professional Training Program von Barbara Carrellas. Er studierte BDSM und Tantra bei Lehrer_innen wie Joseph Kramer, Felix Ruckert, Osada Steve & Midori.

Seit er den Studiengang M.A. Choreografie des Hochschulübergreifenden Zentrums Tanz Berlin – wo er seit 2017 auch unterrichtet – abschloss, konzentriert er sich hauptsächlich auf seine eigene choreografische Arbeit, u. a. Die Heilige und die Hure, ein Solo für Felix Ruckert, und enemy, ein interaktives Saunatanzstück. Er kuratierte außerdem regelmäßig die Berliner Play-Party/choreografische Installation Friends & Lovers, die eine Kurzfilmtrilogie inspirierte und beim Berliner Pornfilmfestival Premiere hatte. David Bloom war 2012 danceWEB-Stipendiat und kehrte 2015 und 2016 zum Unterrichten zum Festival ImPulsTanz zurück.

davidbloom.info

 
Loading