UNFOLD

Georg Blaschke (AT)
Training/Advanced Level
 
© Laurent Ziegler
Georg Blaschke

lebt in Wien und arbeitet als freischaffender Choreograf, Produzent und Tänzer. Als Lektor für zeitgenössischen Tanz, Improvisation und Choreografie unterrichtet er bei renommierten Festivals, an Hochschulen und Konservatorien für Tanz und darstellende Kunst. Als Performer und Produzent eigener Arbeiten hat er über mehrere Jahre hinweg eine signifikante choreografische Sprache entwickelt und in unterschiedlichen Formaten und Kollaborationen erfolgreich präsentiert und weiterentwickelt. Aktuelle mehrteilige Arbeiten mit den Übertiteln The Bosch Experience (2014-2016), Fluid Theatre (2016)

und Dein Auge auf meiner Haut (2017, 2018) sind stark von Motiven und Arbeitsmethoden aus der bildenden Kunst beeinflusst. Sie untersuchen Zusammenhänge zwischen dem bewegten Körper, skultpuralem und somatischem Denken und Interventionen, die durch Bild und Klang unkonventionelle Performanceräume neu erschließen. Die choreografische Methode entwickelt sich jeweils im engen Zusammenspiel von Körperperformance, bildender Kunst und der musikalischen Komposition.

georgblaschke.com

Georg Blaschke (AT)
Do15. 
Mär
10.45–12.30 Uhr
TQW Studios

Woche 1 – Contemporary Training and Improvisation

Dieses Format ist grundsätzlich aus drei Teilen aufgebaut:

articulation & mobility
Georg Blaschke begleitet die Teilnehmer_innen behutsam bei der Erforschung und Differenzierung von nach innen und nach außen gerichteten Bewegungstendenzen, bei der Mobilisierung der Gelenke und bei der bewussteren Wahrnehmung der Qualität unserer Gesten im Raum.

endurance & flow
Während dieses Teils werden wir versuchen, einen durchgehenden Bewegungsfluss über einen längeren Zeitraum nicht zu unterbrechen, obwohl ich weiteren Input geben werde. Ziel ist, mit der Herausforderung umzugehen, den Atem und den muskulären Kraftaufwand derart zu organisieren, dass in den zugrunde liegenden Bewegungsfluss noch zusätzliche improvisatorische oder tanztechnische Aufgaben integriert werden können.

fragmentation, inversion & integration
Dieser Teil ist besonders von surrealistisch verfremdeten, fragmentierten oder sogar abstrakten Körperbildern aus der bildenden Kunst inspiriert. In meiner Auswahl der Motive werde ich sehr klar sein, aber bei der Art und Weise des körperlichen und tänzerischen Umgangs mit diesem Input motiviere ich den jeweiligen individuellen Zugang.

Am Ende der Klasse gibt es Zeit für Resonanz.

Woche 2 – Partner Work and Composition through Touch
Ähnlich wie beim Contemporary Training starten wir mit einem spezifischen funktionalen Thema, das wir nun mit den Händen am/an der Partner*in durch behutsam angeleitete Berührungssequenzen erforschen. Dadurch verfeinern wir das Verständnis unserer Gelenke genauso wie das intuitive Gefühl für komplexere Kontaktarbeit. Im Rahmen der Klasse werden sukzessive die Grenzen zwischen meinem und deinem Körper verschwimmen, und wir können beginnen, externe skulpturale Bilder zu visualisieren, um damit als Paar zu spielen. Dabei entwickeln wir in einer Reihe von Try-outs weniger eine Übungspraxis für Hebungen oder gegenseitige Impulse als vielmehr fundiertes Vertrauen in den anderen Körper, sodass sich die notwendige Technik fast von selbst ergibt, wenn sich zwei wie ein Körper bewegen und artikulieren. Mich faszinieren die Momente, in welchen körperlich-skulpturale Konstellationen überraschend und fast mühelos entstehen. Wie können wir in Folge solche Erfahrungswerte als Werkzeuge in die Partnerarbeit integrieren?

 

Georg Blaschke

lebt in Wien und arbeitet als freischaffender Choreograf, Produzent und Tänzer. Als Lektor für zeitgenössischen Tanz, Improvisation und Choreografie unterrichtet er bei renommierten Festivals, an Hochschulen und Konservatorien für Tanz und darstellende Kunst. Als Performer und Produzent eigener Arbeiten hat er über mehrere Jahre hinweg eine signifikante choreografische Sprache entwickelt und in unterschiedlichen Formaten und Kollaborationen erfolgreich präsentiert und weiterentwickelt. Aktuelle mehrteilige Arbeiten mit den Übertiteln The Bosch Experience (2014-2016), Fluid Theatre (2016)

und Dein Auge auf meiner Haut (2017, 2018) sind stark von Motiven und Arbeitsmethoden aus der bildenden Kunst beeinflusst. Sie untersuchen Zusammenhänge zwischen dem bewegten Körper, skultpuralem und somatischem Denken und Interventionen, die durch Bild und Klang unkonventionelle Performanceräume neu erschließen. Die choreografische Methode entwickelt sich jeweils im engen Zusammenspiel von Körperperformance, bildender Kunst und der musikalischen Komposition.

georgblaschke.com

 
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